Kaphahn, Friedrich Albrecht Bernhard

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(siehe auch: Kaphahn)

privater Adressstempel um 1935

Glashütter Uhrmacher

Friedrich Albrecht Bernhard Kaphahn wurde am 22. Mai 1863 zu Berga geboren. Nach Besuch der Ortsschule im Schnellcursus und genossenem Privatunterricht in Latein, Französisch und Zeichnen besuchte er die Geraer Realschule. Als Oberterzianer verließ Kaphahn wegen seines Vaters Gesundheit (kurz vor dessen Tod) und seiner angeborenen Gehöreslähmung Ostern 1879 das Studium, um bis Juni 1883 als Uhrmacher in Freiberg praktisch zu lernen. Dabei besuchte er auf ein Jahr die Uhrmacherschule zu Glashütte, conditionierte in Dresden-A. und in La Coruna (Spanien) 6 Jahre und 10 Monate als Gehilfe bis November 1893. Anschließend etablierte sich Kaphahn in Steinpleis bei Werdau vergeblich als selbständiger Uhrmacher.
Daraufhin siedelte er im April 1897 nach Glashütte und ehelichte, nach Aufgabe seines Geschäftes, am 8. Juni 1897 Natalie Elise Helwig aus Plauen (Vgtl.). Als Uhrmachergehilfe niedergelassen, widmete er sich der Taschenuhrenfabrikation in der Fa. Julius Assmann. Nach handwerklicher Mitarbeit erhielt Kaphahn den Vertrauensposten eines Materialverwalters, verbunden mit Lohnbuchhaltung usw.. Nach 19 Jahren vertauschte er im Februar 1920 gesundheitshalber seinen Posten bei Assmann mit einer praktischen Tätigkeit als Taschenuhr-Räder-Eingriffsordner in der Präzisions-Taschenuhrenfabrik Glashütte, wo er bis 21. August 1925 tätig war.
Wegen Stilllegung der Uhrenfabrik war er vorläufig zu abwechselnder Heimarbeit übergegangen, welche zeitweilig im Auftrag der Fa. Ludwig & Kaphahn Glashütte-Niederschlottwitz erfolgte.
Als Haus- und Feld-Grundstücksbesitzer lebte er in Glashütte, Schulstraße. Gemeinsam mit seiner Ehefrau hatte er zwei Söhne, wovon der jüngere Walter Kaphan war.

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