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Wenger

Wenger Firmenlogo
WENGER Aerograph Cockpit Chronograph

Schweizer Taschenmesser- und Uhrenhersteller

Vorgeschichte

1886 veranlasst die Führung der Schweizer Armee die Ausrüstung aller Soldaten mit einem Messer, dem "Swiss Army Knife".

Ende des 19. Jahrhunderts erlebt dieses Schweizer Taschenmesser einen ausserordentlichen Aufschwung: Dieses Anfangs einfache Messer entwickelt sich zu einem militärischen Multifunktionswerkzeug. Seit 1889 verfügt es über einen Schraubendreher für Wartungsarbeiten an den Gewehren, einen integrierten Dosenöffner für in Blechbüchsen konservierte Lebensmittel und eine Ahle zur Reparatur des Lederzeugs. Heute beinhalten die komplexesten Wenger-Taschenmesser über 17 Werkzeuge und mehr als 30 Funktionen.

Die Firmengeschichte

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  • Wenger, gegründet 1893, ist seit über 100 Jahren einer der beiden offiziellen Lieferanten der Schweizer Armee.
  • Wenger begann im Auftrag der Schweizer Armee mit der Produktion des Original-Soldatenmessers im Jahre 1901.
  • Die seit Januar 1901 in der Fabrik aufbewahrten Pläne sind mit der Unterschrift der Eidgenössischen Kriegsmaterialverwaltung, Technische Abteilung, versehen. Die Archivdokumente dienten seinerzeit der Herstellung des allerersten Modells des von der Schweizer Armee in Auftrag gegebenen Soldatenmessers. Mit diesen technischen Zeichnungen ist Wenger also im Besitze der Geburtsurkunde des Urgrossvaters des berühmten Schweizermessers. Daher beschloss man in Delsberg, eine Replica jenes legendären Messermodells anzufertigen. Es sollten davon genau 1893 Stück hergestellt werden, in Anbetracht dessen, dass 1893 das Gründungsjahr der Messerfabrik Wenger war. Seit 1991 produziert Wenger auch eine eigene Uhrenkollektion "Swiss Made".
  • Victorinox, die größte Schweizer Messerschmiede, übernimmt ihre jurassische Konkurrentin Wenger im April 2005.
  • Die Produktionsstätte von Wenger in Delsberg wird als autonome Einheit der in Ibach im Kanton Schwyz ansässigen Victorinox weitergeführt.
  • Carl Elsener ist als Victorinox-Verwaltungsrat tätig und tritt mit der Fussion in den Verwaltungsrat von Wenger ein.
  • Mit der Übernahme bleibt das Schweizer Kreuz als Markenzeichen auf den Taschenmessern in Schweizer Hand.
  • Durch den Zusammenschluss zählt die neue Victorinox-Gruppe rund 1500 Mitarbeiter, 150 davon stammen von Wenger.