Lewita, Leo: Unterschied zwischen den Versionen
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Österreichischer Juwelier und Uhrmacher | Österreichischer Juwelier und Uhrmacher | ||
Leo Lewita war eine Jüdische Österreichischer Juwelier und Uhrmacher. Er hatte sein Geschäft in der Thaliastrasse 29 zu Wien. Er arbeitete in den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg und wurde als jüdischer Einwohner und wurde verfolgt, nachdem Österreich dem Naziregime beigetreten war. Am [[12. April]] [[1938/de|1938]] wurde sein Unternehmen von Kommisarischen Verwalter | Leo Lewita war eine Jüdische Österreichischer Juwelier und Uhrmacher. Er hatte sein Geschäft in der Thaliastrasse 29 zu Wien. Er arbeitete in den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg und wurde als jüdischer Einwohner und wurde verfolgt, nachdem Österreich dem Naziregime beigetreten war. Am [[12. April]] [[1938/de|1938]] wurde sein Unternehmen von Kommisarischen Verwalter | ||
Julius Liebewein übernommen. Leo Lewita war Mitglied der österreichischen [[Alpina/de|Alpina Union Horlogère]] und hatte laut Mitgliederheft von [[1929/de|1929]] und [[1930/de|1930]] sein Unternehmen in der Thaliastraße 29 mit der Telefonnummer B. 30-7-85, aber er hatte auch eine Filiale in der Märzstraße 46. Offenbar konnte Leo der Verfolgung rechtzeitig entkommen und musste sein Geschäft in Wien aufgeben. Nach dem Krieg arbeitete er in New York als Juwelier und Uhrmacher mit einem eigenen Geschäft. Es befand sich in der 134 East 59th Street, New York City. Heute steht an dieser Adresse ein riesiges, modernes Bürogebäude. | Julius Liebewein übernommen. Leo Lewita war Mitglied der österreichischen [[Alpina/de|Alpina Union Horlogère]] (Österreichischer Alpina Verband ) und hatte laut Mitgliederheft von [[1929/de|1929]] und [[1930/de|1930]] sein Unternehmen in der Thaliastraße 29 mit der Telefonnummer B. 30-7-85, aber er hatte auch eine Filiale in der Märzstraße 46. Offenbar konnte Leo der Verfolgung rechtzeitig entkommen und musste sein Geschäft in Wien aufgeben. Nach dem Krieg arbeitete er in New York als Juwelier und Uhrmacher mit einem eigenen Geschäft. Es befand sich in der 134 East 59th Street, New York City. Heute steht an dieser Adresse ein riesiges, modernes Bürogebäude. Leo Lewita inserierte im deutschsprachigen jüdischen Exilzeitung Aufbau. Aufbau ist der Name einer deutsch-jüdischen Exilzeitung, die [[1934/de|1934]] gegründet wurde und bis [[2004/de|2004]] in New York erschien, ihr Erscheinen aber im März 2004 aus finanziellen Gründen einstellen musste | ||
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*[https://de.wikipedia.org/wiki/Aufbau_(j%C3%BCdische_Zeitung) Aufbau (jüdische Zeitung) Wikipedia, (de)]. | |||
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Aktuelle Version vom 21. Januar 2026, 20:03 Uhr


Österreichischer Juwelier und Uhrmacher
Leo Lewita war eine Jüdische Österreichischer Juwelier und Uhrmacher. Er hatte sein Geschäft in der Thaliastrasse 29 zu Wien. Er arbeitete in den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg und wurde als jüdischer Einwohner und wurde verfolgt, nachdem Österreich dem Naziregime beigetreten war. Am 12. April 1938 wurde sein Unternehmen von Kommisarischen Verwalter Julius Liebewein übernommen. Leo Lewita war Mitglied der österreichischen Alpina Union Horlogère (Österreichischer Alpina Verband ) und hatte laut Mitgliederheft von 1929 und 1930 sein Unternehmen in der Thaliastraße 29 mit der Telefonnummer B. 30-7-85, aber er hatte auch eine Filiale in der Märzstraße 46. Offenbar konnte Leo der Verfolgung rechtzeitig entkommen und musste sein Geschäft in Wien aufgeben. Nach dem Krieg arbeitete er in New York als Juwelier und Uhrmacher mit einem eigenen Geschäft. Es befand sich in der 134 East 59th Street, New York City. Heute steht an dieser Adresse ein riesiges, modernes Bürogebäude. Leo Lewita inserierte im deutschsprachigen jüdischen Exilzeitung Aufbau. Aufbau ist der Name einer deutsch-jüdischen Exilzeitung, die 1934 gegründet wurde und bis 2004 in New York erschien, ihr Erscheinen aber im März 2004 aus finanziellen Gründen einstellen musste