Quosig, Johann Jakob (1): Unterschied zwischen den Versionen

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Johann Jakob Quosig wurde am [[17. Mai]] [[1775/de|1775]] in Landau in der Pfalz geboren. Er war de Sohn des Uhrmachers [[Quosig, Johann Jonas (1)|Johann Jonas Quosig senior]] und Catharina Salome Meisterknecht. Wie sein Vater wurde er Uhrmacher genau so wie sein Bruder [[Quosig, Johann Jonas (2)|Johann Jonas Quosig junior]] <small>''(1771–1848)''</small>. Johann Jakob und sein Vater Johann Jonas Quosig senior waren [[1797/de|1797]] Zeugen bei der Hochzeit von Joh. Gottfried Ufer, Gürtler, wohnhaft in dieser Gemeinde, 24 Jahre alt, aus Wurzen in Sachsen mit Anna Maria Tiddelmayer, 28 Jahre alt, gebürtig aus Ilwesheim bei Mannheim. Johann Jakob Quosig heiratete Catharina Barbara Kling <small>''(1774–1844)''</small> am [[29. Januar]] [[1799/de|1799]] in Landau. Catharina Barbara Kling war eine Schwester von Anna Barbara Kling <small>''(1776–1837)''</small> welche verheiratet war mit Johann Jonas Quosig junior.  
Johann Jakob Quosig wurde am [[17. Mai]] [[1775/de|1775]] in Landau in der Pfalz geboren. Er war de Sohn des Uhrmachers [[Quosig, Johann Jonas (1)|Johann Jonas Quosig senior]] und Catharina Salome Meisterknecht. Wie sein Vater wurde er Uhrmacher genau so wie sein Bruder [[Quosig, Johann Jonas (2)|Johann Jonas Quosig junior]] <small>''(1771–1848)''</small>. Johann Jakob und sein Vater Johann Jonas Quosig senior waren [[1797/de|1797]] Zeugen bei der Hochzeit von Joh. Gottfried Ufer, Gürtler, wohnhaft in dieser Gemeinde, 24 Jahre alt, aus Wurzen in Sachsen mit Anna Maria Tiddelmayer, 28 Jahre alt, gebürtig aus Ilwesheim bei Mannheim. Johann Jakob Quosig heiratete Catharina Barbara Kling <small>''(1774–1844)''</small> am [[29. Januar]] [[1799/de|1799]] in Landau. Catharina Barbara Kling war eine Schwester von Anna Barbara Kling <small>''(1776–1837)''</small> welche verheiratet war mit Johann Jonas Quosig junior.  


Aus der Ehe von Johann Jakob und Catharina Barbara gingen sechs Kinder hervor. Johann Michael Quosig ''(1799–1800)'', Catharina Barbara Quosig <small>''(1801–1886)''</small> Johann Frederic Quosig <small>''(1802–1802)''</small>, Johann Jakob Quosig <small>''(1803–1849)''</small>, Catharina Salome Quosig ''(1806–1889)'' und [[Quosig, Johann Frederic|Johann Frederic Quosig]] <small>''(1812–1851)''</small>''. Später wurde er auch Uhrmacher.
Aus der Ehe von Johann Jakob und Catharina Barbara gingen sechs Kinder hervor. Johann Michael Quosig ''(1799–1800)'', Catharina Barbara Quosig <small>''(1801–1886)''</small> Johann Frederic Quosig <small>''(1802–1802)''</small>, [[Quosig, Johann Jakob (2)|Johann Jakob Quosig junior]] <small>''(1803–1849)''</small>, Catharina Salome Quosig ''(1806–1889)'' und [[Quosig, Johann Frederic|Johann Frederic Quosig]] <small>''(1812–1851)''</small>''. Später wurden Johann Jakob junior und Johann Frederic (Friedrich) auch Uhrmacher.


Der Niederländer Elius Isaäc Bilderdijk lebte bei Johann Jacob Quosig und dessen Frau die dann Jean Jacques Quosig und Catherine Barbe Kling heißen. Über Elius’ Tod und seine Folgen liegen uns etwas genauere Informationen vor:<br>
Der Niederländer Elius Isaäc Bilderdijk lebte bei Johann Jacob Quosig und dessen Frau die dann Jean Jacques Quosig und Catherine Barbe Kling heißen. Über Elius’ Tod und seine Folgen liegen uns etwas genauere Informationen vor:<br>
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==Externe Links==
==Externe Links==
*[https://www.familysearch.org/nl/tree/person/details/MBWD-GZS Family Search, Johann Jakob Quosig].
*[https://www.familysearch.org/nl/tree/person/details/MBWD-GZS Family Search, Johann Jakob Quosig senior].
*[https://www.dbnl.org/tekst/_bil002200801_01/_bil002200801_01_0001.php Het Bilderdijk-Museum. Jaargang 25, Elius Isaäc Bilderdijk, Amsterdam 1791-1813 Landau in der Pfalz].  
*[https://www.dbnl.org/tekst/_bil002200801_01/_bil002200801_01_0001.php Het Bilderdijk-Museum. Jaargang 25, Elius Isaäc Bilderdijk, Amsterdam 1791-1813 Landau in der Pfalz].  
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Willem_Bilderdijk Willem Bilderdijk, Wikipedia, (de)].
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Willem_Bilderdijk Willem Bilderdijk, Wikipedia, (de)].

Aktuelle Version vom 30. Januar 2026, 21:49 Uhr

(sehe auch: Quosig)

Deutscher Uhrmacher

Johann Jakob Quosig wurde am 17. Mai 1775 in Landau in der Pfalz geboren. Er war de Sohn des Uhrmachers Johann Jonas Quosig senior und Catharina Salome Meisterknecht. Wie sein Vater wurde er Uhrmacher genau so wie sein Bruder Johann Jonas Quosig junior (1771–1848). Johann Jakob und sein Vater Johann Jonas Quosig senior waren 1797 Zeugen bei der Hochzeit von Joh. Gottfried Ufer, Gürtler, wohnhaft in dieser Gemeinde, 24 Jahre alt, aus Wurzen in Sachsen mit Anna Maria Tiddelmayer, 28 Jahre alt, gebürtig aus Ilwesheim bei Mannheim. Johann Jakob Quosig heiratete Catharina Barbara Kling (1774–1844) am 29. Januar 1799 in Landau. Catharina Barbara Kling war eine Schwester von Anna Barbara Kling (1776–1837) welche verheiratet war mit Johann Jonas Quosig junior.

Aus der Ehe von Johann Jakob und Catharina Barbara gingen sechs Kinder hervor. Johann Michael Quosig (1799–1800), Catharina Barbara Quosig (1801–1886) Johann Frederic Quosig (1802–1802), Johann Jakob Quosig junior (1803–1849), Catharina Salome Quosig (1806–1889) und Johann Frederic Quosig (1812–1851). Später wurden Johann Jakob junior und Johann Frederic (Friedrich) auch Uhrmacher.

Der Niederländer Elius Isaäc Bilderdijk lebte bei Johann Jacob Quosig und dessen Frau die dann Jean Jacques Quosig und Catherine Barbe Kling heißen. Über Elius’ Tod und seine Folgen liegen uns etwas genauere Informationen vor:

Laut einer Inschrift auf seinem Grabstein diente er zum Zeitpunkt seines Todes Anfang Mai 1813 seit zwei Jahren und fünf Monaten in der französischen Armee, nachdem sein Dienst Ende 1810 begonnen hatte. Am 14. März 1813 traf er als Füsilier im 126. Linienregiment in Landau in der Pfalz ein, einer damals strategisch wichtigen befestigten Stadt, dreißig Kilometer nordwestlich von Karlsruhe und ebenso weit südwestlich von Speyer. Ob die Bevölkerung dort Französisch oder Deutsch sprach, ist unklar. Elius war bei dem 38-jährigen Uhrmacher und ehemaligen Soldaten Jean Jacques Quosig und dessen Frau Catherine Barbe Kling einquartiert. Möglicherweise litt er bereits an Nervenfieber, an dem 1813 so viele Soldaten starben. Jedenfalls landete er nach drei Tagen, am 17. März, im Krankenhaus, kehrte aber am 3. April ins Haus der Quosigs zurück. Elius hatte erst am 17. April einen Brief seiner Mutter erhalten, in dem sie ihm mitteilte, dass sie ihn freigekauft hatte, als er am 3. Mai an Krankenhausfieber starb. Am 4. Mai erstattete der Gastgeber zusammen mit seinem Bruder Anzeige. Der Name auf der Sterbeurkunde lautet „Bilderbek Van Woesthowen“.28 Das Haus, in dem er starb, wird als „Nr. 110, quartier bleu“ angegeben, was bedeutet: Kronstraße an der nordöstlichen Ecke des heutigen Rathausplatzes, seit 1794 Place de l’Égalité.

Zehn Tage später sandte Quosig einen Auszug aus dem Sterberegister (Anhang 1) zusammen mit einem Begleitschreiben an Jurrian Tetterode (Anhang 2). In diesem Schreiben erwähnt Quosig Elius’ Tabakdose mit einem Porträt seiner Mutter. Sie soll, laut einer Mitteilung des Landauer Bürgermeisters Dr. Eichhorn an Jan Wap aus dem Jahr 1866, noch ein halbes Jahrhundert später von Familienmitgliedern in Ehren gehalten worden sein.29 Aus diesem Schreiben geht auch hervor, dass Elius auf dem protestantischen Friedhof von Queichheim30, zwei Kilometer östlich des Ortskerns von Landau, beigesetzt wurde. In seinem Brief an Tetterode hatte Quosig vorgeschlagen, am Grab ein Denkmal zu errichten. Elius Isaäc Bilderdijk war der Sohn von Willem Bilderdijk (1756-1831) niederländischer Jurist und Schriftsteller.

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