Quosig, Johann Jonas (2): Unterschied zwischen den Versionen
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Johann Jonas Quosig junior heiratete Anna Barbara Kling <small>''(1776–1837)''</small> etwa vor [[1798/de|1798]] in Landau. Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor, eines davon war ein Sohn. Catharina Barbara Quosig ''(1798–1851)'', Johann Jakob Quosig ''(1799–1860)'', Sophie Caroline Quosig ''(1802–1803)'', Sophie Friederike Quosig ''(1804–1828)'' und Luise Quosig <small>''(1802–1803)''</small>. | Johann Jonas Quosig junior heiratete Anna Barbara Kling <small>''(1776–1837)''</small> etwa vor [[1798/de|1798]] in Landau. Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor, eines davon war ein Sohn. Catharina Barbara Quosig ''(1798–1851)'', Johann Jakob Quosig ''(1799–1860)'', Sophie Caroline Quosig ''(1802–1803)'', Sophie Friederike Quosig ''(1804–1828)'' und Luise Quosig <small>''(1802–1803)''</small>. | ||
Version vom 30. Januar 2026, 20:10 Uhr
(sehe auch: Quosig)
Deutscher Uhrmacher geboren in der Schweiz.
Johann Jonas Quosig junior wurde am 17. August 1771 in Schiltigheim, Elsass-Lothringen, geboren. Er war de Sohn des Uhrmachers Johann Jonas Quosig senior und Catharina Salome Meisterknecht. Wie sein Vater wurde er Uhrmacher genau so wie sein Bruder Johann Jakob Quosig (1775–1813). Johann Jonas Quosig junior heiratete Anna Barbara Kling (1776–1837) etwa vor 1798 in Landau. Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor, eines davon war ein Sohn. Catharina Barbara Quosig (1798–1851), Johann Jakob Quosig (1799–1860), Sophie Caroline Quosig (1802–1803), Sophie Friederike Quosig (1804–1828) und Luise Quosig (1802–1803).
Der Niederländer Elius Isaäc Bilderdijk lebte bei Johann Jonas Quosig und dessen Frau die dann Jean Jacques Quosig und Catherine Barbe Kling heißen. Über Elius’ Tod und seine Folgen liegen uns etwas genauere Informationen vor:
Laut einer Inschrift auf seinem Grabstein diente er zum Zeitpunkt seines Todes Anfang Mai 1813 seit zwei Jahren und fünf Monaten in der französischen Armee, nachdem sein Dienst Ende 1810 begonnen hatte. Am 14. März 1813 traf er als Füsilier im 126. Linienregiment in Landau in der Pfalz ein, einer damals strategisch wichtigen befestigten Stadt, dreißig Kilometer nordwestlich von Karlsruhe und ebenso weit südwestlich von Speyer. Ob die Bevölkerung dort Französisch oder Deutsch sprach, ist unklar. Elius war bei dem 38-jährigen Uhrmacher und ehemaligen Soldaten26 Jean Jacques Quosig und dessen Frau Catherine Barbe Kling einquartiert. Möglicherweise litt er bereits an Nervenfieber, an dem 1813 so viele Soldaten starben. Jedenfalls landete er nach drei Tagen, am 17. März, im Krankenhaus, kehrte aber am 3. April ins Haus der Quosigs zurück. Elius hatte erst am 17. April einen Brief seiner Mutter erhalten, in dem sie ihm mitteilte, dass sie ihn freigekauft hatte, als er am 3. Mai an Krankenhausfieber starb. Am 4. Mai erstattete der Gastgeber zusammen mit seinem Bruder Anzeige. Der Name auf der Sterbeurkunde lautet „Bilderbek Van Woesthowen“.28 Das Haus, in dem er starb, wird als „Nr. 110, quartier bleu“ angegeben, was bedeutet: Kronstraße an der nordöstlichen Ecke des heutigen Rathausplatzes, seit 1794 Place de l’Égalité.
Zehn Tage später sandte Quosig einen Auszug aus dem Sterberegister (Anhang 1) zusammen mit einem Begleitschreiben an Jurrian Tetterode (Anhang 2). In diesem Schreiben erwähnt Quosig Elius’ Tabakdose mit einem Porträt seiner Mutter. Sie soll, laut einer Mitteilung des Landauer Bürgermeisters Dr. Eichhorn an Jan Wap aus dem Jahr 1866, noch ein halbes Jahrhundert später von Familienmitgliedern in Ehren gehalten worden sein.29 Aus diesem Schreiben geht auch hervor, dass Elius auf dem protestantischen Friedhof von Queichheim30, zwei Kilometer östlich des Ortskerns von Landau, beigesetzt wurde. In seinem Brief an Tetterode hatte Quosig vorgeschlagen, am Grab ein Denkmal zu errichten. Elius Isaäc Bilderdijk war der Sohn von Willem Bilderdijk '(1756-1831)' niederländischer Jurist und Schriftsteller.
Johann Jonas Quosig junior starb am 8. Januar 1848 in Landau. Anna Barbara Kling war bereits am 26. August 1837 verstorben.