Bréant à Paris

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Breant à Paris

Französische Uhrenfabrikation

Breant à Paris wurde gegründet von Jacques Thomas Bréant, Bréant wurde Meister Uhrmacher in 1783 und führte sein Ladengeschäft beim Palais Royal in 1786, die Werkstatt war seit 1783 in der Rue Saint-Martin. Er begann den Handel mit Pendulen, Uhren, Schmuck und Dekorationsobjekten in vergoldeter Bronze. Im April 1786 und Mai 1788 musste er Konkurs anmelden. Unter den zahlreichen Kreditoren von 1788 waren folgende „fondeurs“ (Gießer) und „ciseleurs“ (Ziseleure): P. Viel, N. Florion, E. Blaver, A. Lemire, P. d’Ecosse und J.B.J. Zaccon, unter der „doreurs“ (Vergolder): Claude Galle, J.R. Carrangeot und L. Le Prince. Emailleure wurden auch betroffen wie Merlet, Bezelle, Barbichon und der bese von alle Joseph Coteau. Ab 1795 war er in der Rue du Temple ansássig.

Während der Revolution und im Empire spielte Bréant eine bedeutende Rolle; er präsentierte in der Ausstellung der „Produits de l’Industrie de l’an IX“ eine interessante Pendule mit Dezimalstundenzahlen, mit einem republikanischen Kalender und Astronomie-Angaben, deren Räder von Breants 15jähriger Tochter hergestellt worden waren.

Zu Bréants Kunden gehörten der Duc d’Orléans, die Marquis de Laval, de la Brochbrochard, d’Amenoncour, d’Aulnay, die Comtesses de Faudoas und de Vascoeil sowie der Comte de Villefranche.

Bréants Werke befinden sich heute im Museo Nacional de Arte Antigua in Lissabon, im Mobilier National in Paris und in der Stiftung Ephrussi de Rothschild in Saint-Jean Cap-Ferrat.

Weiterführende Informationen


Literatur

J.D. Augarde, Les ouvriers du temps, Genf 1996; S. 288 (biogr. ngaben).