Datei:Taschenuhr von Madelainy, Paris ca. 1730 Wien Museum (1).jpg

Aus Watch-Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Originaldatei (858 × 858 Pixel, Dateigröße: 242 KB, MIME-Typ: image/jpeg)

Beschreibung

Taschenuhr von Madelainy, Paris ca. 1730 Wien Museum

Künstler:in/Hersteller:in Madelainy, Paris, ehemals im Besitz von Marie Ebner-Eschenbach (1830—1916). Abgebildet/Erwähnt/Fürprägung: fraglich, Madame de Pompadour (1721—1764). Inventarnummer : U 1493. Objektart: Uhren - Räderuhren - Kleinuhren - Taschenuhren. Datierung: um 1730. Material: Email - Glas - Metall - Silber. Technik: Spindelhemmung vergoldet. Maße: Objektmaß 5,1×5×2,85 cm Uhrwerk mit Ziffernblatt. Gewicht 171 g: Info/Text: Teilweise vergoldete “Oignon” Spindeltaschenuhr in Silbergehäuse von Madelainy, Paris, Mitte 17. Jahrhundert. Das teilweise vergoldete Silbergehäuse ist an den Seiten mit gravierten, floralen Ornamenten geschmückt. Die Rückseite ist verglast und gibt den Blick auf die Rückplatine frei. Diese ist dominiert von der Spindelbrücke, die mit einem runden 3cm Durchmesser Emailportrait einer Dame geschmückt ist. Laut dem Katalog von Marie von Ebner-Eschenbach, die diese Uhr 1880 für 200 Mark in München kaufte, ist die abgebildete Frau Madame de Pompadour. Das Cartouche-Ziffernblatt zeigt römische Stunden in schwarz mit einem einzelnen Stundenzeiger aus gebläutem Stahl. Zwischen dem Zentrum und der XII befindet sich eine Öffnung im Ziffernblatt, die den Blick auf ein Portrait freigibt. Dieses Portrait kann durch Druck des Bügels gewechselt werden. Das darunterliegende, rotierende Email zeigt die Portraits dreier Männer und zweier Frauen. Die Rückplatine ist signiert wie folgt: MADELAINY A PARIS. Das tiefe Uhrwerk wird durch das Ziffernblatt zwischen der Cartouche II und III aufgezogen. Die beiden Platinen werden von schlanken, ägyptischen Pfeilern gehalten. Der dreiarmige Unruhreif besteht aus Stahl. Die Zapfen lagern in Messing, der Unruhzapfen ist zusätzlich mit einem polierten Stahlplättchen versehen. Das Uhrwerk verfügt über Kette und Schnecke sowie eine Spindelhemmung. Mehr dazu im Wien Museum Magazin-Beitrag “Kriegsverluste der Städtischen Sammlungen. ‘Kostbare Kisten’” Mehr dazu im Wien Museum Magazin-Beitrag “Die Stunde des Bicycles. Fahrräder und Uhren.”

Antriebsart: Zugfeder. Literatur: Prominente Uhren. Zeitmesser und ihre Besitzer., Hauptautor: Orosz, Eva-Maria, 2004, S. 58, Abb. S. 59, Kat.-Nr. 24. Beschriftung/Signatur: MADELAINY A PARIS. Themen: Wissenschaft und Technik. Kunsthandwerk und Design: Industrie und Produktion Bildmotive: Uhr, Schmuck, Juwelen, Zahlen, Ziffern, Buchstaben, Alphabet, Schrift, Schnörkel, Schnecken, verschlungene Bänder (Ornamente), Blumen Ziervögel: Papagei. Kopfbedeckung: Porträt erhobene Arme, Ornamente in Form von Laubwerk, Ranken, Zweigen, Zwiebel.


Dateiversionen

Klicke auf einen Zeitpunkt, um diese Version zu laden.

Version vomVorschaubildMaßeBenutzerKommentar
aktuell12:35, 15. Jan. 2026Vorschaubild der Version vom 12:35, 15. Jan. 2026858 × 858 (242 KB)Andriessen (Diskussion | Beiträge)Taschenuhr von Madelainy, Paris ca. 1730 Wien Museum Künstler:in/Hersteller:in Madelainy, Paris, ehemals im Besitz von Marie Ebner-Eschenbach (1830—1916). Abgebildet/Erwähnt/Fürprägung: fraglich, Madame de Pompadour (1721—1764). Inventarnummer : U 1493. Objektart: Uhren - Räderuhren - Kleinuhren - Taschenuhren. Datierung: um 1730. Material: Email - Glas - Metall - Silber. Technik: Spindelhemmung vergoldet. Maße: Objektmaß 5,1×5×2,85 cm Uhrwerk mit Ziffernblatt. Gewicht 171 g: Info/Text…

Die folgende Seite verwendet diese Datei:

Metadaten