Datei:Fridolin Stübner, Glashütte, Werk Nr. 1912, circa 1900 (3).jpg

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Fridolin Stübner, Glashütte, Werk Nr. 1912, 183 x 185 x 183 mm, circa 1900

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Glashütter Schiffschronometer mit 56h Gangreserveanzeige. Das einzige von Fridolin Stübner bekannte Schiffschronometer! Geh.: Mahagoni. Ziffbl.: versilbert. Werk: Messingwerk, vergoldet, Federchronometerhemmung nach Thomas Earnshaw, bimetallische Chronometerunruh mit 2 Schrauben und 4 Gewichten.

Fridolin Stübner wurde am 1. Februar 1857 geboren. Schon ab seinem 10. Lebensjahr musste er arbeiten, um die Mutter und seine jüngeren Brüder nach dem Tod des Vaters zu unterstützen. Mit 12 arbeitete er bei einem Steinfasser namens Gollmann, mit 15 begann er beim Steinfasser G. Kretzschmar eine vierjährige Lehre. Weitere Stationen auf seinem beruflichen Weg waren die Reißzeugfabrik Richter in Chemnitz, die Werkzeugfabrik Boley in Esslingen und - nach Ableistung seiner Militärdienstzeit - die Württembergische Metallwarenfabrik in Geislingen. Danach kehrte er nach Glashütte zurück und arbeitete beim Gangmacher Friedrich Weichold, wo er speziell große Taschenuhren baute. 1886 wechselte er zu Dürrstein & Co., wo er - jetzt schon als hervorragender Uhrmacher bekannt - bis 1889 blieb. Fridolin Stübner war zweifellos der bedeutendste Chronometermacher seiner Zeit in Glashütte. "Eine glückliche Hand", so Reinhard Meis, "hatte Emil Lange mit der Einstellung des Chronometermachers und Konstrukteurs Fridolin Stübner, der u.a. mit seinem Bruder Paul in Glashütte eine Chronometerwerkstatt betrieb und einzelne Instrumente hergestellt und reguliert hatte". F. Stübner hat, wie Meis schreibt, eine Art "hausinterne Normung" eingeführt und legte u.a. für den Bau von Schiffschronometern neue Maße fest, die anschließend für den gesamten deutschen Chronometerbau richtungweisend wurden.

A Glashuette ship's chronometer with 56h power reserve indicator. This is the only known ship's chronometer by Fridolin Stübner! Case: mahogany. Dial: silvered. Movm.: brass movement, gilt, spring detent escapement according to Thomas Earnshaw, bimetallic chronometer balance with 2 screws and 4 weights.

Fridolin Stübner born on February 1, 1857; he started his working life at the age of 10 to support his mother and his younger brothers after the death of his father. At the age of 12 he worked for a gemstone setter named Gollmann and at 15 he began a four year apprenticeship with the stone setter G. Kretzschmar. Stübner also worked for the Richter company in Chemnitz (which produced drafting instruments), for tools manufacturers Boley in Esslingen, and, after his military service, for the Württembergische Metallwarenfabrik in Geislingen. He then returned to Glashütte and worked for the movement maker Friedrich Weichold, where he specialized in the production of large pocket watches. In 1886 he began working for Dürrstein & Co. and remained there until 1889. By then Stübner already had a reputation as a great watchmaker. Without doubt Fridolin Stübner was the most important chronometer maker of his time in Glashütte. Reinhard Meis states that "Emil Lange chose well when he employed chronometer maker and engineer Fridolin Stübner, who, among other things, ran a chronometer workshop in Glashütte together with his brother Paul and who had created and regulated a number of instruments". According to Meis, Stübner introduced a kind of "in-house standardization" and devised new industry standard dimensions for marine chronometers that were taken over by the entire German chronometer production industry.


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