Datei:Philippe DuBois, Le Locle, Nr. 6986, circa 1800 (10).jpg

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Philippe DuBois, Le Locle, Geh. Nr. 6986, 65 mm, 176 g, circa 1800

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Historisch bedeutende, museale Goldemail Singvogeluhr mit Viertelstundenrepetition auf zwei Flöten und drei Automaten. Nur insgesamt zwei weitere Exemplare sind bekannt und befinden sich in bedeutenden Museen. Geh.: 18Kt Gold, Gehäusemacher-Punzzeichen "OQ". Ziffbl.: Email und Gold. Werk: Vollplatinenwerk, Schlüsselaufzug, Kette/Schnecke, Zylinderhemmung, dreiarmige Ringunruh, zwei Flöten, zwei Tonfedern.

Vor einem mit Flechtmuster guillochierten und transluzid kobaltblau emaillierten Hintergrund stehen zwei geflügelte Putti aus dreifarbigem Gold auf blütengefüllten Füllhörnern. Sie blicken einander an und schlagen zwei Becken aufeinander. In ihrer Mitte auf dem Boden befindet sich ein Vogelkäfig, mit einem auf einer Stange sitzenden, zwitschernden, bunten Vogel. In der oberen Hälfte befindet sich ein kleines, weiß emailliertes Zifferblatt mit arabischen Stundenziffern und gebläuten Zeigern. Eine zierliche Goldbordüre aus stilisierten Blättern umfasst die Szene. Auf der Rückseite befindet sich ein graviertes Monogramm "GD PT" inmitten eines Schnallenbandes. Der Pendant dient zum Aktivieren des Repetitionsmechanismus und muss dazu gedreht werden. Dieser ist charakteristisch für viele Uhren Philippe DuBois'.

Diese Uhr ist abgebildet und beschrieben in "Flights of Fancy", Sharon und Christian Bailly, 2001, S. 166. Eine nahezu identische ist abgebildet und beschrieben in "La Montre Suisse" von Eugene Jaquet et Alfred Chapuis, Basel 1945, Abb. 101, Collection G. Du Bois à Peseux. Desweiteren in "Les Automates" von Alfred Chapuis und Edmond Droz, Neuchatel 1949, S. 209, Abb. 246.

Neben diesem Exemplar befindet sich eine weitere Uhr in leicht abgewandelter Ausführung, mit zwei beckenschlagenden Affen, im Patek Philippe Museum in Genf. Abgebildet und beschrieben im Ausstellungskatalog Band IV, Seite 29, Inventarnummer S-165.

A gold and enamel singing bird watch of museum quality and historic significance, quarter repeater with two flutes, three automatons. There are only two other examples of this kind held in important museums. Case: 18k gold, case maker's punch mark "OQ". Dial: enamel and gold. Movm.: full plate movement, keywind, chain/fusee, cylinder escapement, three-arm ring balance, two flutes, two gongs.

Two three-colour gold, winged putti stand on flower-filled cornucopia against a background of basketweave engine-turned pattern and translucent cobalt blue enamel. The putti are facing each other and play the cymbals. On the floor between them sits a birdcage with a perched colourful, chirping bird. Above is a small white enamel dial with Arabic hours and blued hands. A graceful gold border of stylised leaves frames the scene. On the back the engraved initials "GD PT" are surrounded by a buckled band. The pendant must be turned to activate the repeater mechanism - a typical feature in watches by Philippe DuBois'.

This watch is illustrated and described in "Flights of Fancy" by Sharon and Christian Bailly, 2001, p. 166. A nearly identical piece is illustrated and described in "La Montre Suisse" by Eugene Jaquet et Alfred Chapuis, Basel 1945, illus. 101, Collection G. Du Bois à Peseux. Also in "Les Automates" by Alfred Chapuis and Edmond Droz, Neuchatel 1949, p. 209, illus. 246.

There is another similar watch in the Patek Philippe Museum in Geneva, which has two monkeys playing the cymbals. Illustrated and described in the exhibition catalogue vol. IV, page 29, inventory number S-165.

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aktuell16:11, 18. Nov. 2017Vorschaubild der Version vom 16:11, 18. Nov. 2017643 × 858 (147 KB)Andriessen (Diskussion | Beiträge)Philippe DuBois, Le Locle, Geh. Nr. 6986, 65 mm, 176 g, circa 1800 {{Bildrechte U|dem Auktionshaus Dr. H. Crott}} {{Category Picture gallery movements Ph. Du Bois & Fils}} Historisch bedeutende, museale Goldemail Singvogeluh…

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