Diskussion:Uhrenhersteller Junghans meldet Insolvenz an

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Bei der bisherigen Geschäftspolitik, der Qualität der Uhren und dem Umgang mit dem Kunden kann ich eine Insolvenz als logische Folge nur allzugut nachvollziehen. Mir tuen nur immer die Mitarbeiter für die verfehlte Geschäftspolitik leid.

Nur als Beispiel: Ich hatte mir vor einigen Jahren eine Uhr "Junghans Mega Solar Ceramic" zugelegt, welche als "Uhr für die Ewigkeit" beworben wurde. Deshalb hatte ich mich genau für diese Uhr entschieden - für eine Uhr für die Ewigkeit. Was die Qualität der Uhr betrifft, gibt es nichts zu meckern: das Saphirglas und das Keramik-Gehäuse hat auch nach 6 Jahren stetiger Benutzung keinen einzigen Kratzer. Ganz anders das schwarze Metallarmband: schon nach einem Jahr war die schwarze Brünierung an den beanspruchten Stellen stark abgenutzt. So sah die Uhr eher wie eine Billig- als eine 500 Euro-Uhr (!!!) aus ;-( Das Keramikband eines Freundes hielt auch nicht länger, dort waren nach kurzer Zeit die Silikonstücke zwischen den Gliedern porös. Das Uhrwerk lief genau 5 Jahre lang ohne Probleme, bis die Anzeige anfing dauernd zu blinken. Auch ein stundenlanges Legen ins grelle Sonnenlicht ließ die Anzeige nicht dazu bewegen, wieder in den voll geladenen Modus zu wechseln. 1 1/2 Jahre lief sie noch so, bis die Batterie/Akku/Kondensator ganz den Dienst versagte und die Uhr nicht mehr lief. Laut Aussage vom Hersteller kann der Akku alleine nicht getauscht werden, sondern nur das komplette (!!!) Uhrwerk. Kosten: um die 130 Euro. Und nun das Unfassbare: im Internet kann man nachlesen, daß der Großteil der Uhren dieses Problem haben! Qualität? Luxusuhr? - Fehlanzeige! Wenn man bedenkt, daß man eine 500-Euro Uhr alle 5-6 Jahre für 130 Euro reparieren lassen muß, ist dies schon ziemlich ärgerlich. Die Tatsache, daß dann das komplette Uhrwerk gewechselt wird, läßt nur auf minderwertigste Qualität dessen schließen. Und das bei einer 500-Euro Uhr für die Ewigkeit? Weiterer Nachteil: da das Uhrengehäuse am Boden keinen Deckel hat, und nur über das abgedichtete Uhrglas geöffnet werden kann, muß die Uhr immer an den Hersteller eingeschickt werden (Zufall ???). Uhrmacher heben da die Hände. Eine Reparatur ist somit immer teuer, umständlich und langwierig.

Ich werde mir aus diesen o.g. Gründen die Uhr nicht mehr reparieren lassen (ade 500 Euro ;-( und auch keine Junghans-Uhr mehr zulegen. Aber mit der Insolvenz ist das ja wohl sowieso erledigt ...

Frag mal bei Holger nach. Der kann dir sicherlich helfen ;-)

--Wiki-fan 14:13, 14. Okt. 2008 (CEST)

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