Füssinger, Karl

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Seltene deutsche Uhr in Buchform mit Viertelstunden-Selbstschlag und Wecker auf zwei Glocken
Signatur beim Zifferblatt, :Karl Füssinger in Möskirch

Deutscher Uhrmacher

Karl Füssinger auch Carl, Füßinger, Fissinger und Fiesienger, wurde am 16. September 1773 geboren. Er war der Sohn von Karl Franz Füssinger und Enkelkind von Hans Georg Füssinger. Karl Füssinger arbeitete als Uhrmacher in Möskirch, heute Meßkirch oder Messkirch. Meßkirch ist eine Kleinstadt im Landkreis Sigmaringen in Baden-Württemberg. Am 5. Mai 1800 fand der als Schlacht bei Meßkirch bekannte militärische Zusammenstoß zwischen französischen und österreichischen Truppen im Zweiten Koalitionskrieg statt. An die blutige Schlacht, die im Meßkircher Raum tiefe Spuren hinterließ, erinnert eine Inschrift mit dem Namen Meßkirchs (Moeskirch) am Arc de Triomphe in Paris. Karl Füssinger heiratete zwei Jahre später in 1802.

Karl Füssinger verstarb am 17. September 1830.

Um 1900 gab es Carl Füsssinger verlag in Messkirch, welche Ansichtskarte von diese Kleinstadt hätte. Im zweiten Weltkrieg verstarben sogar 4 Söhne dieser Kleinstadt aus die Füssinger Großfamilie, Theodor (Fussinger) 1916-1943, Anton 1922-1942, Gebhard 1926-1944 und Wilhelm 1911-1946. Der Name Füssinger/Füßinger ist immer noch weit verbreitet in Meßkirch.

Zur Abbildung

Die abgebildete Uhr wird datiert um 1780, möglicherweise etwas später. Der Schöpfer kann entweder Karl Franz oder der Sohn Karl sein, vielleicht aus einer Zusammenarbeit von Vater und Sohn.

Weiterführende Informationen

Literatur

Meister der Uhrmacherkunst; Jügen Abeler Wuppertal 1977. Seite 195.

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