Gide, David

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Schweizer Uhrmacher

David Gide, Genf, Nr. 2956, circa 1800
David Gide, Genf, Nr. 2956, circa 1800 Zifferblatt

David Gide wurde am 29. Mai 1763 in Genf geboren und am 30. Mai in der Saint-Gervais Kirche getauft. Er war der Sohn von Théophile (Théodore) Étienne Gide (ca. 1740-1789) und Andrienne Cochin (ca 1745-1799). Théophile Gide war Meister Graveur.

David heiratet Alexandrine Benoit am 15. November 1795. Alexandrine Benoit war eine Tochter des Uhrmachers Abraham Benoit. Das Ehepaar war bereits ein Jahr später geschieden. Sie heiratete später den Uhrmacher Ami-François Rey.

David Gide meldete sein Geschäft in einem Genfer Vorort am 1. Januar des Jahres 1792 an. 1801 ging er eine Partnerschaft mit Guidon und dem berühmten Jean-Georges Remond ein; man firmierte als Guidon, Remond, Gide & Cie.

Gide ist für seine Fantasieuhren bekannt. Dies ist die erste seiner Uhren in Schädelform, die auf den Markt kam. Schädeluhren aus dieser Zeit sind selten; Gide schuf dieses Stück wohl um an die Vergänglichkeit des Lebens zu erinnern, nachdem er als junger Mann während der Französischen Revolution sowohl die Zeit der Schreckensherrschaft (5. September 1793 bis 28. Juli 1794), wie auch die Annektion von Genf durch das Heer Napoleons im Jahr 1798 miterlebt hatte. Gide besaß einen ausgezeichneten Ruf als Uhrmacher. Er war auf die Herstellung von Repetitions- und Fantasieuhren sowie Uhren mit Automaten spezialisiert und setzte häufig Kommahemmungen, Duplexhemmungen oder Hemmungen mit Rubinzylinder ein.

Ein Sterbedatum von David Gide ist bisher nicht bekannt.

Weiterführende Informationen [Bearbeiten]


Quelle und Bilder[Bearbeiten]

Auktionen Dr. H. Crott

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