Girozentrale Sachsen

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Der Giroverband Sächsischer Gemeinden und seine Bankanstalt, die Girozentrale Sachsen, wurden 1908 auf Initiative von Johann Christian Eberle gegründet.
Der Gemeindeverband bezweckte die Pflege des Giroverkehrs sowie des Geldausgleichs unter seinen Mitgliedern und den deutschen Giroverbänden, die Unterstützung der Spar- und Girokassen in allen Angelegenheiten, die Pflege des kurzfristigen kommunalen Kreditwesens sowie die Vermittlung billigen Personalkredits.
Infolge der Anordnung des Reichswirtschaftsministers vom 15.11.1943 wurde der Sächsische Sparkassenverband im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf den Giroverband überführt.
Seitdem firmierte er unter dem Namen Sächsischer Sparkassen- und Giroverband.
Die Girozentrale Sachsen war die Zentralbank der sächsischen Spar- und Girokassen sowie ihrer Zweigstellen.
Sie betrieb alle bankmäßigen Geschäfte, pflegte den Spargiroverkehr und verwaltete Liquiditätsreserven der Spar- und Girokassen.
Sie besaß zuletzt zwölf Zweiganstalten und wurde aufgrund der VO vom 14.08.1945 liquidiert.

Quelle[Bearbeiten]

Sächsisches Staatsarchiv Postanschrift: Wilhelm-Buck-Str. 4 01097 Dresden

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