Hebdomas

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Hebdomas

HEBDOMAS mit Datum- und Wochentaganzeige

Markenname

Irenée Aubry entwickelte eine preiswerte Taschenuhr mit einem 8-Tage-Werk und ließ sich diese 1888 patentieren. Hebdomas ist griechisch und bedeutet "Woche". Typisch für die Hebdomas ist die Aussparung des Zifferblattes im Bereich der Unruh. Unter einer symmetrisch angeordneten Brücke ist das Herzstück des Werkes gut erkennbar.

Arthur Graizely erwarb dieses Patent und vermarktete es gemeinsam mit seinem Bruder erfolgreich mit der 1889 gegründeten Firma Graizely Frères. Nach einer 1904 begonnenen Partnerschaft zwischen Graizely und Otto Schild ging Graizely Frères 1906 ganz in der Fa. "Schild & Co." auf. Schild fertigte diese Uhren weiterhin.

Später wurden auch Hebdomas-Taschenuhren mit Weckwerk-Kadratur gefertigt. Allerdings verfügten diese nicht über das übliche 8-Tagewerk weil auf das dafür notwendige übergroße Federhaus aus Platzgründen zu Gunsten des Zusatzmechanismus verzichtet werden mußte. Die Gangreserve dieser Taschenuhren betrug aber immer noch 3 Tage.