Kleemeyer, Christian Ernst

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Deutscher Uhrmacher

Der Hofuhrmacher Christian Ernst Kleemeyer arbeitete von etwa 1766 bis 1812 und war neben Louis George und Christian Möllinger der wichtigste Berliner Hersteller. Er war um 1766 in der Jägerstraße ansässig. Kleemeyer wurde Hofuhrmacher von Friedrich Wilhelm II. Seine Lebensdaten sind nicht gesichert er wurde vermutlich circa 1739 geboren, doch archivalisch belegt ist, dass die "Monatlichen Schatullrechnungen 1742-1786" vom Hof, Zahlungen an Kleemeyer im Januar 1782 für die Reparatur einer Tischuhr und im November 1785 für eine Konsolenuhr erwähnen. Kleemeyerwurde im Jahre 1790 Altmeister. Ab 1800 hätte eine „Uhrenfabrik“ mit zwölf Mitarbeitern hatte und in 1812 Uhren an Schloss Sanssouci geliefert hat. Er war bekannt um seine Uhren mit Spielwerke wie Flötenuhren.

Sehr bekannt ist Flötenuhr Nr. 170 mit zwölf Walzen. Er verwendete Musik von Dittersdorf, Haydn, Martín y Soler und Pleyel. Die Musik wurde auf CD aufgenommen begleitet und veröffentlicht mit begleitender Buchlein. Spieluhren sowohl Harfen- als Flötenuhren, welche vermittelst Walzen spielen, werden in Berlin in so großer Vollkommenheit gemacht, als sonst nirgends, weder in Deutschland noch außer Deutschland.

Eine imposante Flötenuhr von Christian Ernst Kleemeyer aus Berlin mitsamt der Komposition Mozarts gehört zum Bestand des Musikinstrumenten-Museums in Berlin und wird in der Ausstellung präsentiert.

Literatur + Musik[Bearbeiten]

  • Kleemeyer 170: Dittersdorf, Haydn, Martín y Soler und Pleyel auf den zwölf Walzen der Flötenuhr Nr. 170 von Christian Ernst Kleemeyer, Berlin Taschenbuch – Audiobook, Verlag: Cuvillier, E; Auflage: 1 18. Mai 2015 Sprache: Deutsch ISBN 3954049759 (10), ISBN 978-3954049752 (13)

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