Mehr Platz für Uhrmacher - A. Lange & Söhne erweitert Manufaktur in Glashütte

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Mehr Platz für Uhrmacher - A. Lange & Söhne erweitert Manufaktur in Glashütte

Wilhelm Schmid (links) und Walter Lange (rechts) beim 1. Spatenstich am 5. September 2012.
Ansicht des Manufaktur-Neubaus von A. Lange & Söhne (Nordseite)
Blick von der Westseite auf den Neubau.

Glashütte, September 2012

Mit dem ersten Spatenstich am 5. September 2012 begannen die Bauarbeiten für die Erweiterung der Manufaktur Lange. Der Neubau schafft eine zusätzliche Fläche von mehr als 11.000 Quadratmetern und sorgt für bessere Abläufe.

Zeitmesser von A. Lange & Söhne sind weltweit gefragt. Das Unternehmen wächst. Mehr als 500 Mitarbeiter beschäftigt der größte Arbeitgeber der Stadt am Standort Glashütte. Sie arbeiten verteilt über mehrere Gebäude. Zukünftig werden alle Bereiche der Uhrwerksmontage und die Maschinen für die Herstellung der filigranen Einzelteile im neuen Gebäude untergebracht. Lange-CEO Wilhelm Schmid begrüßt den Start der Bauarbeiten: „Die Erweiterung war überfällig. Der Neubau erlaubt es uns, Produktionsabläufe und Arbeitsbedingungen deutlich zu verbessern.“

Der zweiteilige Erweiterungsbau hat eine Nutzfläche von 11.300 Quadratmetern. Der Neubau wird mit einer Brücke über die Altenberger Straße mit dem Produktionsgebäude „Lange II“ verbunden. Zur Straße hin erhält die Teilefertigung auf drei Etagen neue Räume. Im hinteren Gebäudeteil entstehen fünf Stockwerke für die Uhrmacher-Werkstätten. Eine begehbare Doppelfassade dient der Klimatisierung und erlaubt störungsfreie Rundgänge in diesem Bereich. Mit seiner zurückhaltenden Gestaltung fügt sich das neue Gebäude harmonisch in den bestehenden Manufaktur-Komplex ein und nimmt Rücksicht auf architektonische und geographische Besonderheiten der Umgebung. Um den späteren Manufakturbetrieb so umweltschonend wie möglich zu gestalten, sorgt eine Erdwärmepumpe für Heizung, Kühlung und Warmwasser. Das Gebäude ruht auf 70 Beton-Pfählen, die bis zu 20 Meter tief in das Erdreich getrieben werden. Die Rohbauarbeiten beginnen im kommenden Frühjahr, die Bauzeit ist mit rund zweieinhalb Jahren veranschlagt. Investiert wird ein zweistelliger Millionenbetrag.

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