Societe Clusienne, S.C.A.P.H. Cluses

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Pendule "Mignon", einen Entwurf von François Moreau - Uhrwerk Societe Clusienne
Mignon Par F. Moreau, (Méd. d'Or)
Societe Clusienne d'Appareils de Precision et d'Horlogerie, Werbeblatt

Französische Uhrenhersteller

Die Societe Clusienne d'Appareils de Precision et d'Horlogerie (S.C.A.P.H.) war in Cluses, Frankreich ansässig. Hier wurde auch die Uhrmacherschule gegründet und errichtete Louis Carpano die erste Uhrenfabrik. Heute befindet sich hier auch das Museum Le Musée de l'Horlogerie et du Décolletage. Die Firma wurde in 1995 noch als Societe Clusienne D'horlogerie Et D'appareils De Precision im Avenue de la République 650, Cluses, aufgelistet.

Die Societe Clusienne produzierte gut verarbeitete Pendulewerke (Mouvement de Paris ) für Französische Pendulen mit Brocot-Anker und Feinregulierung um 1900. Diese Pendulewerke geb es mit und ohne Schlagwerk. Im Lieferprogramm waren auch 8-Tage-Werke ohne Schlagwerk mit Anker oder Zylinder Echappement. Neben Messingwerken wurden auch Neusilber (Alpaka) Werke hergestellt.

Zur Abgebildete Uhr [Bearbeiten]

Diese Pendule wurde durch den Juwelier-Goldschmied- Uhrmacher L. Bailly in Épernay verkauft. Es geht um ein Entwurf von François Moreau, eigentlich Hippolyte-François Moreau (Dijon 1832 - Neuilly-sur-Seine 1927). Er war ein berühmter bildender Künstler, er stammte aus einer Künstlerfamilie. Sein Vater Jean-Baptiste, Bruder Auguste-Louis und Mathurin waren bildender Künstler. Von Auguste-"Louis" sind auch Entwürfe für Pendulen bekannt, beide Brüder arbeiteten manchmal zusammen als Frères Moreau und L. & F. Moreau. Mathurin Moreau wurde für seine großen Skulpturen bekannt welche sich zum Beispiel in Paris befinden. Das Gehäuse dieser Pendule ist aber keine Bronze aber ein Verbundmetall mit Zink. Der Hersteller dieser Uhr verwendete mehrere Designs von Moreau und oft mit Uhrwerke der Societe Clusienne.

Das abgebildete Mädchen ist "Mignon" aus der Oper in drei Akten des französischen Komponisten Ambroise Thomas. Das Libretto verfassten Jules Barbier und sein ständiger Mitarbeiter Michel Carré. Als Vorlage diente ihnen ein kleiner Teil aus dem zweiten Buch des Romans Wilhelm Meisters Lehrjahre von Johann Wolfgang von Goethe. Uraufführung war am 17. November 1866 an der Pariser Opéra-Comique. [1] François Moreau gewann beim Weltausstellung zu Paris in 1878 und in 1900 eine Goldene Medaille für seine entwurfe.

Weiterführende Informationen [Bearbeiten]

Quelle[Bearbeiten]

  1. Mignon (Oper) Wikipedia

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