Vayringe, Philippe

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Vayringe, Philippe

Vayringe à Luneville, circa 1735 Spindeltaschenuhr mit "Scheinpendel-Unruh"
Vayringe à Luneville, circa 1735 Pedometerzähler seite.

Französischer Uhrmacher

Philippe Vayringe wurde 1648 in Nouillonpont geboren. Nouillonpont ist ein kleines Ort im norden von Lothringen in die gegend von der grenze mit Belgien und Luxemburg. Philippe stammte von einer armen bäuerlichen Familie. Nach sein lehre in einer Schule in der "Meuse" Region machte er eine Ausbildung zum Schlosser und Uhrmacher in Nancy, bei einem dort ansässigen Uhrmacher. Er lernte die Kunst des Eisenschmiedens und der Uhrmacherei.

Für den Herzog von Lothringen Léopold fertigte er eine Reihe wissenschaftlicher Instrumente und wurde Uhrmacher am Hofe des Herzogs. Dieser schickte ihn 1721 nach England, wo er sich mit Algebra und Geometrie beschäftigte. Nach seiner Rückkehr nach Frankreich wurde er 1731 zum Professor der Experimentalphysik an der Akademie von Lunéville ernannt. Für den Herzog von Stanislas Leszczinski konstruierte er die Hydrolikanlage für die Garten von Château de Lunéville (diesen Ort anzeigen).
Seine Erfindungen machten ihn bekannt als den "Archimedes Lorrain" und wurden sogar verwendet in die Minen von Peru.

1737 ging Vayringe zusammen mit François III de Lorraine nach Wien und in die Toskana. In Wien fertigte er mit dem kaiserlichen Hofmechaniker und Hofoptiker Anton Braun ein Rechenmaschine welche sich heute im Deutschen Museum befindet.

Philippe Vayringe verstarb 1745 in der Toskana.


In Nouillonpont wurde ein Straße nach ihm benannt (diesen Ort anzeigen)


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