Audemars Piguet Jules Audemars Equation of Time: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Watch-Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Gerd-Lothar (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Gerd-Lothar (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 6: Zeile 6:




Anzeigen: [[Zeitgleichung]] (Äquation) sowie der Zeiten von Sonnenauf- und -untergang, [[Ewiger Kalender]] mit astronomischer Mondphasenanzeige.
'''Die Zeitgleiche oder „Äquation“'''
 
Die Zeitgleiche oder „Äquation“ zeigt die Differenz zwischen der wahren Sonnenzeit und der mathematischen mittleren Zeit an. Bedingt durch die elliptische Erdumlaufbahn stimmen die beiden Zeiten nur am 15. April, 14. Juni, 1. September und 24. Dezember überein. An allen anderen Tagen reicht die Abweichung von minus 16 Minuten 23 Sekunden (am 4. November) bis plus 14 Minuten 22 Sekunden (am 11. Februar). Liegt der von der Zifferblattmitte ausgehende, sich zwischen diesen Plus- und Minuswerten hin- und herbewegende Zeitgleichungszeiger genau über dem Minutenzeiger, zeigt der Stundenzeiger den Sonnenhöchststand an, und zwar an dem vom Uhrenbesitzer gewünschten und auf der Lünette eingravierten Ort. Diese Vorrichtungen ermöglichen es, ohne Berechnungen oder astronomische Tabellen, den Moment des Sonnenhöchststands von der Jules Audemars Equation du Temps abzulesen. Der Zeitgleichungsmechanismus wird von einer nierenförmigen, mit höchster Präzision gefertigten Steuernocke angetrieben, die sich einmal pro Jahr um die eigene Achse dreht.
 
 
'''Die Sonnenauf- und -untergangszeiten'''


Die Sonnenauf- und -untergangszeiten
Nur am Äquator sind Tage und Nächte das ganz Jahr gleich lang. Je mehr man sich vom größten Breitenkreis entfernt, umso stärker variieren die Tag- und Nachtzeiten je nach Saison. Während der Sonnenwende an den Polen geht die Sonne zeitweise überhaupt nicht unter (Mitternachtssonne) oder zeigt sich nur am Horizont. Das ganze Jahr über zeigt das Zifferblatt mit der Einteilung 0 bis 12 die Sonnenaufgangszeit und dasjenige mit der Einteilung 12 bis 24 die Sonnenuntergangszeit an, und zwar unter Berücksichtigung des Breitengrads mit der auf der Lünette eingravierten Stadt. Die Zeiger dieser Hilfszifferblätter werden von zwei auf den Tausendstelmillimeter genau gefertigten Nocken gesteuert.
Nur am Äquator sind Tage und Nächte das ganz Jahr gleich lang. Je mehr man sich vom größten Breitenkreis entfernt, umso stärker variieren die Tag- und Nachtzeiten je nach Saison. Während der Sonnenwende an den Polen geht die Sonne zeitweise überhaupt nicht unter (Mitternachtssonne) oder zeigt sich nur am Horizont. Das ganze Jahr über zeigt das Zifferblatt mit der Einteilung 0 bis 12 die Sonnenaufgangszeit und dasjenige mit der Einteilung 12 bis 24 die Sonnenuntergangszeit an, und zwar unter Berücksichtigung des Breitengrads mit der auf der Lünette eingravierten Stadt. Die Zeiger dieser Hilfszifferblätter werden von zwei auf den Tausendstelmillimeter genau gefertigten Nocken gesteuert.


Der Ewige Kalender
Sämtliche Anzeigen des Ewigen Kalenders sind linear auf einer Achse zwischen der „12“ und der „6“ angeordnet. Mittels eines Rads, das sich in vier Jahren einmal dreht, fügt er jedem Schaltjahr einen zusätzlichen Tag für den 29. Februar bei und benötigt keine manuelle Korrektur vor dem 1. März 2100. Durch einen neuartigen Einholmechanismus, der die überzähligen Monatstage überspringt, konnten bei der Werkhöhe einige Zehntelmillimeter eingespart werden.


Die „astronomische“ Mondphase
'''Der Ewige Kalender'''
Bei einem herkömmlichen Ewigen Kalender muss die Mondphasenanzeige alle zwei Jahre und sieben Monate korrigiert werden. Die Jules Audemars Equation du Temps mit astronomischem Mond verlangt – vorausgesetzt, die Uhr ist im Jahr 2005 dafür vorprogrammiert worden – erst 2127 durch einfache Bedienung des entsprechenden Drückers nach einer Korrektur. Im Gegensatz zu den üblichen „uhrmacherischen“ Mondphasen mit 59 Zähnen ist das Übersetzungsgetriebe des astronomischen Mondmechanismus mit 135 Zähnen ausgerüstet. Deshalb weicht die astronomische Mondanzeige um nur 57,2 Sekunden von der wirklichen Mondzeit ab, die „uhrmacherischen“ Mondanzeigen dagegen haben eine Abweichung von 44 Minuten 2,8 Sekunden.


Sämtliche Anzeigen des Ewigen Kalenders sind linear auf einer Achse zwischen der „12“ und der „6“ angeordnet. Mittels eines Rads, das sich in vier Jahren einmal dreht, fügt er jedem Schaltjahr einen zusätzlichen Tag für den 29. Februar bei und benötigt keine manuelle Korrektur vor dem 1. März 2100. Durch einen neuartigen Einholmechanismus, der die überzähligen Monatstage überspringt, konnten bei der Werkhöhe einige Zehntelmillimeter eingespart werden.


Personalisierte Ausführungen
Während die Zeit des Sonnenhöchststands („wahrer Mittagspunkt“) vom Längengrad des Beobachtungsorts abhängt, werden die Zeiten von Sonnenauf- und -untergang sowohl von der geografischen Breite als auch von der geografischen Länge bestimmt. Um jede einzelne Uhr individuell auf die Verhältnisse an dem von ihrem Besitzer gewählten Ort einzustellen, gibt es spezielle Steuernocken für die Anzeige von Sonnenauf- und -untergangszeiten für alle Orte der Erde – mit Ausnahme derer, die jenseits des 55. Breitengrades im Norden (Nowosibirsk und Edmonton) oder im Süden (Auckland und Falklandinseln) liegen. Der gewählte Standort ist neben der Äquationseinteilung auf der Lünette eingraviert. Auf Wunsch fertigt Audemars Piguet auch auf andere Städte geeichte Lünetten und Steuernocken.


In der Jules Audemars Equation du Temps vereinen die Uhrmachermeister von Audemars Piguet einmal mehr beinahe Unmögliches: Sie holen für Sie den Mond vom Himmel und lassen die Sonne an Ihrem Handgelenk erstrahlen.
'''Die „astronomische“ Mondphase'''


Mechanismus der Äquation (Zeitgleiche)
Bei einem herkömmlichen Ewigen Kalender muss die Mondphasenanzeige alle zwei Jahre und sieben Monate korrigiert werden. Die Jules Audemars Equation du Temps mit astronomischem Mond verlangt – vorausgesetzt, die Uhr ist im Jahr 2005 dafür vorprogrammiert worden – erst 2127 durch einfache Bedienung des entsprechenden Drückers nach einer Korrektur. Im Gegensatz zu den üblichen „uhrmacherischen“ Mondphasen mit 59 Zähnen ist das Übersetzungsgetriebe des astronomischen Mondmechanismus mit 135 Zähnen ausgerüstet. Deshalb weicht die astronomische Mondanzeige um nur 57,2 Sekunden von der wirklichen Mondzeit ab, die „uhrmacherischen“ Mondanzeigen dagegen haben eine Abweichung von 44 Minuten 2,8 Sekunden.


Mechanismus der Anzeige
von Sonnenauf- und -untergangszeiten


Mechanismus des ewigen Kalenders
'''Personalisierte Ausführungen'''


Mechanismus der astronomischen Mondphase
Während die Zeit des Sonnenhöchststands („wahrer Mittagspunkt“) vom Längengrad des Beobachtungsorts abhängt, werden die Zeiten von Sonnenauf- und -untergang sowohl von der geografischen Breite als auch von der geografischen Länge bestimmt. Um jede einzelne Uhr individuell auf die Verhältnisse an dem von ihrem Besitzer gewählten Ort einzustellen, gibt es spezielle Steuernocken für die Anzeige von Sonnenauf- und -untergangszeiten für alle Orte der Erde – mit Ausnahme derer, die jenseits des 55. Breitengrades im Norden (Nowosibirsk und Edmonton) oder im Süden (Auckland und Falklandinseln) liegen. Der gewählte Standort ist neben der Äquationseinteilung auf der Lünette eingraviert. Auf Wunsch fertigt Audemars Piguet auch auf andere Städte geeichte Lünetten und Steuernocken.




Technische Daten
== Technische Daten ==


Jules Audemars Equation du Temps
Anzeigen: Stunden und Minuten; Datum, Wochentage; Monate und Jahre; [[Zeitgleichung]] (Äquation) sowie Zeiten von Sonnenauf- und -untergang, [[Ewiger Kalender]] mit astronomischer Mondphasenanzeige.
mit Sonnenauf- und -untergangszeiten,  
Ewigem Kalender und astronomischer Mondphasenanzeige


Referenzen
Referenzen:<br>
26003BA.OO.D088CR.01
26003BA.OO.D088CR.01 Gelbgold 18 Karat<br>
Gelbgold 18 Karat
26003OR.OO.D088CR.01 Roségold 18 Karat<br>
26003OR.OO.D088CR.01
26003BC.OO.D002CR.01 Weißgold 18 Karat
Roségold 18 Karat
26003BC.OO.D002CR.01
Weißgold 18 Karat


Uhrwerk  
Uhrwerk:<br>
Kaliber: 2120/2808 mit automatischem Aufzug
Kaliber: 2120/2808 mit automatischem Aufzug<br>
Durchmesser: 121/2 Linien (28 mm)
Durchmesser: 121/2 Linien (28 mm)<br>
Höhe: 5,35 mm
Höhe: 5,35 mm<br>
41 Steine
41 Steine<br>
423 Komponenten
423 Komponenten<br>
Gangreserve: 40 Stunden
Gangreserve: 40 Stunden<br>
Unruh-Schwingfrequenz:  
Unruh-Schwingfrequenz: 19 800 Halbschwingungen pro Stunde<br>
19 800 Halbschwingungen pro Stunde
Finish: alle Komponenten von Hand verziert; angliert, auf der Platine perliert und Genfer Streifen auf den Brücken
Finish: alle Komponenten von Hand verziert; angliert, auf der Platine perliert und  
Genfer Streifen auf den Brücken


Gehäuse  
Gehäuse:<br>
Gelb-, Rosé- oder Weißgold 18 Karat  
Gelb-, Rosé- oder Weißgold 18 Karat mit Saphirglasboden<br>
mit Saphirglasboden
Zifferblattkranz mit Äquationseinteilung und Sonnenhöchststandanzeige geeicht auf den Wunschort des Käufers
Zifferblattkranz mit Äquationseinteilung  
und Sonnenhöchststandanzeige geeicht  
auf den Wunschort des Käufers


Zifferblatt
Zifferblatt:<br>
Versilbert für die Ausführungen in Weiß- oder Gelbgold, schwarz für die Roségold-Version  
Versilbert für die Ausführungen in Weiß- oder Gelbgold, schwarz für die Roségold-Version<br>
Aufgesetzte römische Stundenindexe  
Aufgesetzte römische Stundenindexe und Zeiger in Gold
und Zeiger in Gold


Armband
Armband:<br>
Full-cut-Krokodilleder mit AP-Faltschließe in Gold 18 Karat
Full-cut-Krokodilleder mit AP-Faltschließe in Gold 18 Karat
Funktionen
Stunden und Minuten
Datum, Wochentage, Monate und Jahre
Mondphasenanzeige (astronomisch)
Sonnenauf- und -untergangszeiten
Zeitgleiche (Äquation)
Alle Modelle auf Wunsch personalisiert mit Eichung der Anzeigen
auf eine der großen Weltstädte oder einen beliebigen anderen Ort.





Version vom 12. Oktober 2007, 07:26 Uhr

Audemars Piguet Jules Audemars Equation of Time

Audemars Piguet Jules Audemars Equation of Time

Uhr mit Sonnenauf- und -untergangszeiten, Ewigem Kalender und astronomischer Mondphasenanzeige


Die Zeitgleiche oder „Äquation“

Die Zeitgleiche oder „Äquation“ zeigt die Differenz zwischen der wahren Sonnenzeit und der mathematischen mittleren Zeit an. Bedingt durch die elliptische Erdumlaufbahn stimmen die beiden Zeiten nur am 15. April, 14. Juni, 1. September und 24. Dezember überein. An allen anderen Tagen reicht die Abweichung von minus 16 Minuten 23 Sekunden (am 4. November) bis plus 14 Minuten 22 Sekunden (am 11. Februar). Liegt der von der Zifferblattmitte ausgehende, sich zwischen diesen Plus- und Minuswerten hin- und herbewegende Zeitgleichungszeiger genau über dem Minutenzeiger, zeigt der Stundenzeiger den Sonnenhöchststand an, und zwar an dem vom Uhrenbesitzer gewünschten und auf der Lünette eingravierten Ort. Diese Vorrichtungen ermöglichen es, ohne Berechnungen oder astronomische Tabellen, den Moment des Sonnenhöchststands von der Jules Audemars Equation du Temps abzulesen. Der Zeitgleichungsmechanismus wird von einer nierenförmigen, mit höchster Präzision gefertigten Steuernocke angetrieben, die sich einmal pro Jahr um die eigene Achse dreht.


Die Sonnenauf- und -untergangszeiten

Nur am Äquator sind Tage und Nächte das ganz Jahr gleich lang. Je mehr man sich vom größten Breitenkreis entfernt, umso stärker variieren die Tag- und Nachtzeiten je nach Saison. Während der Sonnenwende an den Polen geht die Sonne zeitweise überhaupt nicht unter (Mitternachtssonne) oder zeigt sich nur am Horizont. Das ganze Jahr über zeigt das Zifferblatt mit der Einteilung 0 bis 12 die Sonnenaufgangszeit und dasjenige mit der Einteilung 12 bis 24 die Sonnenuntergangszeit an, und zwar unter Berücksichtigung des Breitengrads mit der auf der Lünette eingravierten Stadt. Die Zeiger dieser Hilfszifferblätter werden von zwei auf den Tausendstelmillimeter genau gefertigten Nocken gesteuert.


Der Ewige Kalender

Sämtliche Anzeigen des Ewigen Kalenders sind linear auf einer Achse zwischen der „12“ und der „6“ angeordnet. Mittels eines Rads, das sich in vier Jahren einmal dreht, fügt er jedem Schaltjahr einen zusätzlichen Tag für den 29. Februar bei und benötigt keine manuelle Korrektur vor dem 1. März 2100. Durch einen neuartigen Einholmechanismus, der die überzähligen Monatstage überspringt, konnten bei der Werkhöhe einige Zehntelmillimeter eingespart werden.


Die „astronomische“ Mondphase

Bei einem herkömmlichen Ewigen Kalender muss die Mondphasenanzeige alle zwei Jahre und sieben Monate korrigiert werden. Die Jules Audemars Equation du Temps mit astronomischem Mond verlangt – vorausgesetzt, die Uhr ist im Jahr 2005 dafür vorprogrammiert worden – erst 2127 durch einfache Bedienung des entsprechenden Drückers nach einer Korrektur. Im Gegensatz zu den üblichen „uhrmacherischen“ Mondphasen mit 59 Zähnen ist das Übersetzungsgetriebe des astronomischen Mondmechanismus mit 135 Zähnen ausgerüstet. Deshalb weicht die astronomische Mondanzeige um nur 57,2 Sekunden von der wirklichen Mondzeit ab, die „uhrmacherischen“ Mondanzeigen dagegen haben eine Abweichung von 44 Minuten 2,8 Sekunden.


Personalisierte Ausführungen

Während die Zeit des Sonnenhöchststands („wahrer Mittagspunkt“) vom Längengrad des Beobachtungsorts abhängt, werden die Zeiten von Sonnenauf- und -untergang sowohl von der geografischen Breite als auch von der geografischen Länge bestimmt. Um jede einzelne Uhr individuell auf die Verhältnisse an dem von ihrem Besitzer gewählten Ort einzustellen, gibt es spezielle Steuernocken für die Anzeige von Sonnenauf- und -untergangszeiten für alle Orte der Erde – mit Ausnahme derer, die jenseits des 55. Breitengrades im Norden (Nowosibirsk und Edmonton) oder im Süden (Auckland und Falklandinseln) liegen. Der gewählte Standort ist neben der Äquationseinteilung auf der Lünette eingraviert. Auf Wunsch fertigt Audemars Piguet auch auf andere Städte geeichte Lünetten und Steuernocken.


Technische Daten

Anzeigen: Stunden und Minuten; Datum, Wochentage; Monate und Jahre; Zeitgleichung (Äquation) sowie Zeiten von Sonnenauf- und -untergang, Ewiger Kalender mit astronomischer Mondphasenanzeige.

Referenzen:
26003BA.OO.D088CR.01 Gelbgold 18 Karat
26003OR.OO.D088CR.01 Roségold 18 Karat
26003BC.OO.D002CR.01 Weißgold 18 Karat

Uhrwerk:
Kaliber: 2120/2808 mit automatischem Aufzug
Durchmesser: 121/2 Linien (28 mm)
Höhe: 5,35 mm
41 Steine
423 Komponenten
Gangreserve: 40 Stunden
Unruh-Schwingfrequenz: 19 800 Halbschwingungen pro Stunde
Finish: alle Komponenten von Hand verziert; angliert, auf der Platine perliert und Genfer Streifen auf den Brücken

Gehäuse:
Gelb-, Rosé- oder Weißgold 18 Karat mit Saphirglasboden
Zifferblattkranz mit Äquationseinteilung und Sonnenhöchststandanzeige geeicht auf den Wunschort des Käufers

Zifferblatt:
Versilbert für die Ausführungen in Weiß- oder Gelbgold, schwarz für die Roségold-Version
Aufgesetzte römische Stundenindexe und Zeiger in Gold

Armband:
Full-cut-Krokodilleder mit AP-Faltschließe in Gold 18 Karat


Literatur

Weblinks