Quosig, Jacob Karl: Unterschied zwischen den Versionen

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Deutscher Uhrmacher
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Jacob Karl Quosig war um [[1880]] bis um  [[1905/de|1890]] in Landau in der Pfalz als Uhrmacher Tätig. Er war der Sohn des Uhrmachers [[Quosig, Johann Jakob (1)|Johann Jakob Quosig (1)]] und wurde vor [[1849/de|1849]] geboren, aber ein genaues Datum ist noch nicht bekannt. Karl war in der Kronstaße 8 ansässig. Hier hatte [[Quosig, Johann Jakob (1)|Johann Jakob Quosig senior]] bereits sein Geschäft gegründet. In den Archiven findet man üblicherweise den Namen Karl Quosig. Neben seiner Tätigkeit als Uhrmacher war Karl auch Mitglied der Feuerwehr Landau. Am [[20. Juli]] [[1889/de|1889]] feierte er zusammen mit einigen anderen Feuerwehrkameraden sein 25-jähriges Dienstjubiläum und erhielt dafür eine Auszeichnung. Das Alter, in dem jemand der Feuerwehr beitritt, liegt üblicherweise bei etwa 18 Jahren. Dies erlaubt es uns, ihr Geburtsjahr näherungsweise zu bestimmen, was sie auf etwa [[1846/de|1846]] datiert.  
Jacob Karl Quosig war um [[1880]] bis um  [[1905/de|1890]] in Landau in der Pfalz als Uhrmacher Tätig. Er war der Sohn des Uhrmachers [[Quosig, Johann Jakob (21)|Johann Jakob Quosig (2]] <small>''(1803-1849)''</small> und wurde vor [[1849/de|1849]] geboren, aber ein genaues Datum ist noch nicht bekannt. Karl war in der Kronstaße 8 ansässig. Hier hatte Großvater [[Quosig, Johann Jakob (1)|Johann Jakob Quosig]] bereits sein Geschäft gegründet. In den Archiven findet man üblicherweise den Namen Karl Quosig. Neben seiner Tätigkeit als Uhrmacher war Karl auch Mitglied der Feuerwehr Landau. Am [[20. Juli]] [[1889/de|1889]] feierte er zusammen mit einigen anderen Feuerwehrkameraden sein 25-jähriges Dienstjubiläum und erhielt dafür eine Auszeichnung. Das Alter, in dem jemand der Feuerwehr beitritt, liegt üblicherweise bei etwa um 20 Jahren. Dies erlaubt es uns, ihr Geburtsjahr näherungsweise zu bestimmen, was sie auf etwa [[1844/de|1844]] datiert.  


[[1894/de|1894]] war er auch in Landau politisch aktiv und nahm an den Stadtratswahlen teil. Leider ist keine Heirat von Karl bekannt, aber die Archive der Kgl.-Bayer Realschule zu Landau erwähnen im Jahresbericht von 1887 einen 12 Jahre und einen Monat alten Emil Quosig; als Beruf der Eltern wird Uhrmacher angegeben. Aus dem gleichen Jahresbericht geht außerdem hervor, dass die Uhrenhersteller Rehn, Senbold und Autz ebenfalls als Eltern aufgeführt sind. Die Firma [[Rehn, Carl|Carl Rehn]] in der Kronstraße 24 wurde [[1869/de|1869]] gegründet und existiert noch heute. [[Senbold, Georg|Georg Senbold]] war Großuhrmacher und später auch Turmuhrmacher in der Kleiner Platz 1. Leider ist über den Uhrmacher Autz nichts weiter bekannt, außer dass sein Sohn Gustav hieß.
[[1894/de|1894]] war er auch in Landau politisch aktiv und nahm an den Stadtratswahlen teil. Leider ist keine Heirat von Karl bekannt, aber die Archive der Kgl.-Bayer Realschule zu Landau erwähnen im Jahresbericht von 1887 einen 12 Jahre und einen Monat alten Emil Quosig; als Beruf der Eltern wird Uhrmacher angegeben. Aus dem gleichen Jahresbericht geht außerdem hervor, dass die Uhrenhersteller Rehn, Senbold und Autz ebenfalls als Eltern aufgeführt sind. Die Firma [[Rehn, Carl|Carl Rehn]] in der Kronstraße 24 wurde [[1869/de|1869]] gegründet und existiert noch heute. [[Senbold, Georg|Georg Senbold]] war Großuhrmacher und später auch Turmuhrmacher in der Kleiner Platz 1. Leider ist über den Uhrmacher Autz nichts weiter bekannt, außer dass sein Sohn Gustav hieß.

Version vom 31. Januar 2026, 18:31 Uhr

(sehe auch: Quosig)

Adressbuch Landau 1892, Uhrmacher
Adressbuch Landau 1932, Uhrmacher

Deutscher Uhrmacher

Jacob Karl Quosig war um 1880 bis um 1890 in Landau in der Pfalz als Uhrmacher Tätig. Er war der Sohn des Uhrmachers Johann Jakob Quosig (2 (1803-1849) und wurde vor 1849 geboren, aber ein genaues Datum ist noch nicht bekannt. Karl war in der Kronstaße 8 ansässig. Hier hatte Großvater Johann Jakob Quosig bereits sein Geschäft gegründet. In den Archiven findet man üblicherweise den Namen Karl Quosig. Neben seiner Tätigkeit als Uhrmacher war Karl auch Mitglied der Feuerwehr Landau. Am 20. Juli 1889 feierte er zusammen mit einigen anderen Feuerwehrkameraden sein 25-jähriges Dienstjubiläum und erhielt dafür eine Auszeichnung. Das Alter, in dem jemand der Feuerwehr beitritt, liegt üblicherweise bei etwa um 20 Jahren. Dies erlaubt es uns, ihr Geburtsjahr näherungsweise zu bestimmen, was sie auf etwa 1844 datiert.

1894 war er auch in Landau politisch aktiv und nahm an den Stadtratswahlen teil. Leider ist keine Heirat von Karl bekannt, aber die Archive der Kgl.-Bayer Realschule zu Landau erwähnen im Jahresbericht von 1887 einen 12 Jahre und einen Monat alten Emil Quosig; als Beruf der Eltern wird Uhrmacher angegeben. Aus dem gleichen Jahresbericht geht außerdem hervor, dass die Uhrenhersteller Rehn, Senbold und Autz ebenfalls als Eltern aufgeführt sind. Die Firma Carl Rehn in der Kronstraße 24 wurde 1869 gegründet und existiert noch heute. Georg Senbold war Großuhrmacher und später auch Turmuhrmacher in der Kleiner Platz 1. Leider ist über den Uhrmacher Autz nichts weiter bekannt, außer dass sein Sohn Gustav hieß.

Die Adressbücher der Stadt Landau, von denen einige digitalisiert wurden, erwähnen eine Reihe weiterer Uhrmacher:

Jacob Karl Quosig Sterbedatum sind bishernicht bekannt aber im Adressbuch von 1913 ist er jedoch nicht mehr als Uhrmacher aufgeführt.

Weiterführende Informationen

Externe Links