Beschluß über die Bildung der Uhrenindustrie

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Am 20. Dezember 1927 wurde von der sowjetischen Regierung mit dem "Beschluß über die Bildung der Uhrenindustrie" und später mit der Verordnung des Arbeits- und Verteidigungsrates "Über die Organisation der Uhrenproduktion in UdSSR" der Grundstein für die sowjetische Uhrenherstellung gelegt.

Das erklärte Ziel war, pro Jahr 1,5 Millionen Wanduhren, 400.000 Wecker und 45.000 elektrische Zeitmesser herzustellen.

Weil es an einschlägigem Wissen mangelte, wurde eine Kommission nach Westeuropa entsandt, um die dortige Situation zu studieren und Produktionsanlagen zu erwerben. Aus Furcht vor Konkurrenz und dem Verlust eines wichtigen Marktes wurden die Anfragen von den Europäern abschlägig beschieden. Also reiste die Delegation noch weiter nach Westen. In den USA kauften sie gleich zwei Uhrenfabriken: die Dueber-Hampdon Watch Co. und die Ansonia Clock Company. 21 amerikanische Angestellte der Firma siedelten in die Sowjetunion um. Unter ihrer Anleitung wurde auf dem Territorium der ehemaligen Tabakfabrik "Der rote Stern" mit dem Aufbau der Ersten Moskauer Uhrenfabrik begonnen.

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