Breguet "Marie-Antoinette" Uhr Nr. 1160

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Breguet Marie-Antoinette Uhr Nr. 1160

"Marie-Antoinette" Uhr Nr. 1160, Eine perfekte Kopie von Nr. 160

Breguet Taschenuhr Nr. 160 "Marie Antoinette" wurde mit viele andere wertvolle andere Uhren in 1983 aus dem LA Mayer Institut für Islamische Kunst geraubt. Im Jahr 2004, als der Diebstahl nach mehr als 20 Jahren noch ungelöst war und niemand wusste, was wirklich mit der ursprünglichen "Marie Antoinette" geschah, forderte Nicolas Hayek, Gründer der Swatch-Gruppe und neuer Besitzer von Breguet Montres SA, seine Uhrmacher auf, eine genaue Nachbildung dieses Meisterwerks der Uhrmacherkunst zu bauen. Die Neuerstellung einer solch komplizierten Uhr ausschließlich mit Hilfe alter Dokumente war eine echte Herausforderung für die Techniker und Uhrmacher des Unternehmens. Die technischen Originalzeichnungen im Archiv des Breguet-Museums sowie einige andere Bilder und Beschreibungen einschließlich der Bilder von Louis Desoutter im Katalog von Sir David Lionel Salomons lieferten die einzigen verfügbaren Informationen und Anleitungen zu den Funktionen und Details des Stils der Uhr. Im April 2008, nach vierjähriger Forschungs- und Rekonstruktionsarbeit, nahm die neue “Marie-Antoinette” Platz in ihrer prachtvollen Kassette, die aus dem Holz der Eiche in Versailles gefertigt ist, unter der die Königin zu ruhen pflegte. Sturm- und Dürreschäden hatten ihr derart zugesetzt, dass die Schlossverwaltung von Versailles sich gezwungen sah, diese legendäre Eiche zu fällen, und sie daraufhin Nicolas G. Hayek zum Geburtstag schenkte. Die Konstruktion der Kassette war fast so sorgfältig wie die Uhr selbst. Es besteht aus 3.500 separaten geschnitzten Teilen. Das Äußere wurde sogar so gestaltet, dass es den Parkettboden im Petit Trianon nachahmt. Die neue Marie-Antoinette Uhr mit der Nummer 1160 wurde auf der Baselworld 2008 von Nicolas Hayek der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die neue “Marie-Antoinette”, eine perpetuelle Uhr mit einer Minutenrepetition, die auf Verlangen die Stunden, Viertelstunden und Minuten schlägt, ist ein echtes Kunstwerk. Ein vollständiger Ewiger Kalender zeigt das Datum bei 2, den Wochentag bei 6 und den Monat bei 8 Uhr an. Die Zeitgleichung bei 10 Uhr gibt die tägliche Abweichung zwischen der wahren Sonnen- und der bürgerlichen Zeit an. Im Zentrum sind die springenden Stunden und Minuten durch einen grossen unabhängigen Sekundenzeiger als Vorläufer der Stoppuhrsekunde ergänzt, während sich die kleine Sekunde bei 6 Uhr dreht. Dem Indikator für die Gangreserve von 48 Stunden ist ein Bimetall-Thermometer beigestellt. Das sogenannte perpetuelle Uhrwerk mit Automatikaufzug vereinigt 823 Einzelteile mit aussergewöhnlichen Endbearbeitungen. Die Platinen und Brücken sämtlicher Räder der Minuterie, des Ewigen Kalenders und der Minutenrepetition sind aus holzpoliertem Rotgold gefertigt. Die Schrauben aus gebläutem Stahl sind ebenfalls poliert, die Reibungsflächen, Löcher und Lager mit Saphir besetzt. Der sinnvoll konstruierte Mechanismus verfügt zudem über einen besonderen Hemmungstyp mit natürlichen Hebungen, eine zylindrische Spiralfeder aus Gold und eine Bimetall-Unruh. Ein Stossdämpfersystem mit doppeltem “pare-chute” schützt die Achse der Unruh und die Wellen der Aufzugmasse vor Schlägen und Erschütterungen.

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