Ebner-Eschenbach, Marie von

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Karl Blaas: Freifrau Marie von Ebner-Eschenbach, Öl auf Leinwand, 1873

Freifrau Marie von Ebner-Eschenbach (Marie Gräfin Dubská z Trebomyslic)

Österreichische Schriftstellerin, Uhrmacherin und Sammlerin.

Freifrau (Baronin) Marie von Ebner-Eschenbach wurde am 13. September 1830 auf Schloss Zdislawitz bei Kremsier in Mähren (Tschechien) geboren. Im Jahre 1856 zog sie dauerhaft nach Wien, wo sie 1879 eine Uhrmacher-Ausbildung absolvierte, was für eine Frau damals ungewöhnlich war. Sie sammelte Formuhren; die Sammlung befindet sich im Uhrenmuseum in Wien. 1917, ein Jahr nach ihrem Tod, erwarb die Stadt Wien ihre Uhrensammlung. Leider gingen mehr als 200 Objekte davon im Zweiten Weltkrieg verloren.

Im Laufe der Zeit wandte sie sich ganz der Literatur zu, würde Schriftstellerin und gilt mit ihren psychologischen Erzählungen als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Erzählerinnen des 19. Jahrhunderts. Verfasserin vieler Dramen und Novellen, sowie auch insbesondere der Novelle: "Lotte, die Uhrmacherin".

Die damaligen Nomos-Uhr-Gesellschaft, Guido Müller & Co, Glashütte i/S. verwendete die Bekanntheit von Marie von Ebner-Eschenbach neben andere bekannten Persönlichkeiten für Werbung von Nomos Uhren in Katalogen, wie Wilhelm Busch, Peter Rosegger, und Ludwig Ganghofer. Keiner aber hatte geahnt daß er sein Bild und Anerkennungsschreiben in einer derartigen großartigen Reklame wiederfinden würde.

Damals schrieb Marie von Ebner-Eschenbach über ihre Nomos Uhr:

"der lieben kleinen Hausgenossin", "Meine wunderschöne Uhr wird täglich mit dem Regulator verglichen und bewährt sich ganz außerordentlich. Sie macht den Künstlern, denen sie ihr Dasein verdankt, große Ehre und mir stündlich mehr Vergnügen". "Die Uhr ist ein wahrer Schatz und entspricht meinem Geschmacke in wunderbarer Weise. Wenn man mich aufgefordert hätte, zu sagen, wie die Uhr aussehen solle, die mir am besten gefiele und die ich mir am meisten wünschen würde, ich hätte meine kleine köstliche Nomos geschildert."

Marie von Ebner-Eschenbach verstarb am 12. März 1916 in Wien.

Literatur[Bearbeiten]

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