Gérard, Antoine-Joseph

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A. Gérard à Liège, 650 mm, circa 1845

Belgischer Uhrmacher

Antoine-Joseph Gérard (Auguste Gérard) wurde 1813 in Namur (Belgien) geboren, wo er 1830 auch seine Ausbildung begann, die er in Lüttich ab 18320 bei dem Uhrmacher Mathieu Cleinge fortsetzte. Nach einer Lehrzeit in den Jahren 1835-1837 bei Ratel in Paris ließ er sich bald endgültig an der Place Saint-Lambert 22 in Lüttich nieder und arbeitete an verschiedenen Erfindungen. So gab er im Jahre 1847 dem belgischen König Leopold I. einen Füllfederhalter nach seiner Erfindung. Die Entdeckungen von den Eigenschaften der Strom, brachten Gérard auf die Idee, es im Praxis für Uhren zu verwenden. Am 15. Juli 1854 erhielt er ein Patent auf eine "pendule électro-moteur". Während der Weltausstellung in Paris im Jahre 1855 zeigte Gérard zwei seiner Erfindungen, erstens, ein Pendule mit Elektromotor und eine Batterie mit konstantem Strom. In 1856 verfertigte er ein Elektrische Aussenuhr für sein geschäft am Place Saint-Lambert. Diese Aussenuhr war bis zu seinem Tod in Betrieb. Es ist unmöglich, alle Erfindungen von Gérard aufzuzählen. Rr erfand zum Beispiel; ein eine neue Art von Elektromagneten (1860), eine elektrische Batterie mit Gas (1863), einen Sekundezähler, um die Geschwindigkeit der Motoren zu controlieren (1876), eine Taschenuhr für Blinde, ein Pendule mit Elektromagneten mit Sekundeanzeige für astronomische Forschung.

Antoine-Joseph Gérard verstarb am 9. Oktober1891.

Weiterführende Informationen

Quelle

Florent Pholien, L'horlogerie et ses artistes au Pays de Liége, Editions nationales Liège, 1933, S. 90