Jaccard, Auguste

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Schweizer Guillocheur, Graveur, Uhrmacher und Geologe.

Samuel "Auguste" Jaccard wurde am 6. Juli 1833 Culliairy bei Sainte-Croix geboren. Er war der Sohn ders Spieldosenhersteller, Guillocheurs und Landwirts Victor (Samuel) Jaccard (1805-1871) und Marie-Nanette Margot (1806-1838). Die Familie Jaccard siedelte in 1845 um nach Le Locle. Dort arbeitete Jaccard anfangs bei seinem Vater in die Firma "Victor Jaccard et Fils", und später auch in anderen Werkstätten. Er besuchte am Vormittag den Zeichenunterricht der Graveur-Lehrlinge, am Abend die Zeichenkurse der Stadt.

Auguste heiratete den Zifferblattmalerin Marie Joly (1833-1918) in 1857. Aus dieser Ehe wurden 6 Kinder geboren, Der Sohn Auguste-François Jaccard wurde Guillocheur. Henri-Albert jaccard wurde Professor für Geographie und Charles-Emile Jaccard wurde Zeichenlehrer. Nach seiner Heirat eröffnete Jaccard als Guillocheur eine eigene Werkstatt in Le Locle, die bis 1883 in Betrieb war. Er beschäftigte sich als Autodidakt mit Geologie. Edouard Desor Professor an der Akademie von Neuenburg wurde sein Mentor und führte ihn in wissenschaftlichen Kreise ein und besuchte Jaccard oft in Le Locle. Im Jahre 1856 erschien seine erste Studie, eine Untersuchung der Fossilien des Beckens von Le Locle. Ab 1861 war er Mitglied der Geologogische Kommission der Schweizerische Naturforschenden Gesellschaft und arbeitete an den Karten der Jura-Westseite. Im Jahre 1868 appellierte Professor Dessor an die Uhrmacher Geologe aus Locle als stellvertretender Prof. für Geologie und Paläontologie an der Akademie. Im Jahre 1873 wurde Auguste Jaccard schließlich auf den Lehrstuhl für Geologie ernannt. Zwischen 1852 und 1893 schrieb er an seinen Memoiren.

Samuel "Auguste" Jaccard verstarb am 5. Januar 1895 in Le Locle, er wurde von inneren Blutungen getroffen.


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