Kunsttischlerei Guricke

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(siehe auch: Guricke)

Glashütter Kunstuhr
Die Ausführung des Gehäuses übernahm der Kunsttischler Bruno Reichel, der in der damaligen Glashütter Kunsttischlerei Guricke arbeitete.

Glashütter Gehäusehersteller (Holz)

Der Instrumentemacher und Piano-Forte-Fabrikant Bernhard Guricke war um 1864 in Berlin ansässig und betrieb dort eine Pianofabrik. Um 1872 kaufte er in Glashütte von Moritz Großmann ein Grundstück auf der Dresdner Straße 29. Fortan wurden auch dort Pianos produziert.

Die Söhne Gurickes erlernten ebenfalls das Kunsttischler- und Tischlerhandwerk und machten sich selbständig. Anfänglich in der väterlichen Werkstatt auf der Dresdner Straße begannen Arthur und Robert Guricke Tischlerarbeiten für den Bedarf der Glashütter Uhrmacher zu fertigen. Man spezialisierte sich in Bauweise und Holzverarbeitung auf die hohen Ansprüche und Bedürfnisse der ansässigen Industrie. So stellten sie Gehäuse für Pendeluhren der Fa. Strasser & Rohde her, sowie Marine-Chronometergehäuse für A. Lange & Söhne. Um 1900 wurde das Haus mit Wohnung und Pianofabrik auf der Dresdner Str. verkauft und Arthur Guricke und Frau erwarben das Grundstück Ortslistennr. 108/109. Durch die ansteigende Nachfrage der hießigen Industrie nach qualitativ hochwertigen Uhrengehäusen wurde eine größere Fertigungsstätte für die Kunsttischlerei notwendig, welche sich ab 1901 auf der Feldstr. 1 befand.

Nach dem Tod von Arthur Guricke 1933 wurde der Betrieb kurzzeitig von einem Gesellen der Kunsttischlerei fortgeführt (siehe Hauswald). Im Jahr 1934 übernahm Curt Hauptmann den Betrieb und erwarb auch die Produktionsstätte auf der Feldstraße 1.

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