Minkewitz, Willy: Unterschied zwischen den Versionen

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Minkewitz war in Mockau bei Leipzig in der Hauptstrasse 68 ansässig. Das 2004 abgerissene Gebäude wo sein Geschäft sich damals befand war noch bis vor wenige Jahre in Familienbesitz. Willy betrieb u.a. auch einen Verlag für Ansichtskarten und war auch noch Fotograf. Am Gipfel war damals eine '''[[Bahnzeit / Glashütte i.SA|Uhrenfabrik Bahnzeit]]''' Aussenuhr aus Glashütte. Das gleiche Modell ist noch immer bei Herkner in Riesa bewundern. Willy war verheiratet mit Lina Clara Rößler ''(1886-1963)'' in Leipzig. Aus dieser Ehe wurde der einzige Sohn Hans Willi Minkewitz ''(1917-1997)'' in geboren.  
 
Minkewitz war in Mockau bei Leipzig in der Hauptstrasse 68 ansässig. Das 2004 abgerissene Gebäude wo sein Geschäft sich damals befand war noch bis vor wenige Jahre in Familienbesitz. Willy betrieb u.a. auch einen Verlag für Ansichtskarten und war auch noch Fotograf. Am Gipfel war damals eine '''[[Bahnzeit / Glashütte i.SA|Uhrenfabrik Bahnzeit]]''' Aussenuhr aus Glashütte. Das gleiche Modell ist noch immer bei Herkner in Riesa bewundern. Willy war verheiratet mit Lina Clara Rößler ''(1886-1963)'' in Leipzig. Aus dieser Ehe wurde der einzige Sohn Hans Willi Minkewitz ''(1917-1997)'' in geboren.  
Willy Ludwig Minkewitz verstarb am Front am [[18. Juli]] [[1918/de|1918]] in Pernant sieben Kilometer westsüdwestlich von Soissons am Aisne in Frankreich. Er wird nicht in der Liste der Gefallenen von 1914-1918 bei der [[Saxonia (Schülervereinigung)|Saxonia]] erwähnt. Er war also wahrscheinlich kein Mitglied der Saxonia. Sein Geschäft wurde geschlossen nach dem Krieg geschlossen.
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Im Zweiten Weltkrieg greifen die Deutschen an am [[15. Juli]] [[1918/de|1818]] mit eine hundert Kilometer lange Front von Château-Thierry in der Aisne bis Massiges an der Marne. . Der alliierte Gegenoffensive  folgte am [[18. Juli]]. Es erstreckt sich jedoch von Bouresches bis Pernant in der Aisne entlang einer Linie von 55 Kilometern senkrecht zur Marne.
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Willy Ludwig Minkewitz verstarb am Front am [[18. Juli]] [[1918/de|1918]] in Pernant sieben Kilometer westsüdwestlich von Soissons am Aisne in Frankreich. Er wird nicht in der Liste der Gefallenen von 1914-1918 bei der [[Saxonia (Schülervereinigung)|Saxonia]] erwähnt. Er war also wahrscheinlich kein Mitglied der Saxonia. Sein Geschäft wurde nach dem Krieg geschlossen geschlossen.
  
 
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Version vom 15. Mai 2019, 11:58 Uhr

Willy Minkewitz beim Geschäft am Hauptstrasse 68 in Mockau, am Gipfel eine Bahnzeit Aussenuhr
Schloss von Pernant in Juli 1918

Minkewitz, Willy

Deutscher Uhrmacher

Willy Ludwig Minkewitz wurde am 9. Oktober 1887 in Leipzig geboren als Sohn von Friedrich Ludwig Minkewitz (1854-1890) und Bertha Wilhelmine Koßmann (1859-1947). Willy absolvierte von 1906 bis 1907 eine Ausbildung an der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte. Er fertigte ein Glashütter Taschenuhr und ein Chonometer-Gangmodell welche in 2016 durch den Freundeskreis Glashütter Uhrmacherkunst e.V. gekauft wurde.

Minkewitz war in Mockau bei Leipzig in der Hauptstrasse 68 ansässig. Das 2004 abgerissene Gebäude wo sein Geschäft sich damals befand war noch bis vor wenige Jahre in Familienbesitz. Willy betrieb u.a. auch einen Verlag für Ansichtskarten und war auch noch Fotograf. Am Gipfel war damals eine Uhrenfabrik Bahnzeit Aussenuhr aus Glashütte. Das gleiche Modell ist noch immer bei Herkner in Riesa bewundern. Willy war verheiratet mit Lina Clara Rößler (1886-1963) in Leipzig. Aus dieser Ehe wurde der einzige Sohn Hans Willi Minkewitz (1917-1997) in geboren.

Im Zweiten Weltkrieg greifen die Deutschen an am 15. Juli 1818 mit eine hundert Kilometer lange Front von Château-Thierry in der Aisne bis Massiges an der Marne. . Der alliierte Gegenoffensive folgte am 18. Juli. Es erstreckt sich jedoch von Bouresches bis Pernant in der Aisne entlang einer Linie von 55 Kilometern senkrecht zur Marne. Willy Ludwig Minkewitz verstarb am Front am 18. Juli 1918 in Pernant sieben Kilometer westsüdwestlich von Soissons am Aisne in Frankreich. Er wird nicht in der Liste der Gefallenen von 1914-1918 bei der Saxonia erwähnt. Er war also wahrscheinlich kein Mitglied der Saxonia. Sein Geschäft wurde nach dem Krieg geschlossen geschlossen.

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Weiterführende Informationen

Quelle

  • Herkner, Kurt: Deutsche Uhrmacherschule Glashütte: Schrek, Hesse, Helwig. Herkners-Verlags-GmbH 1985. ISBN 3-924211-04-3

Externe Links