Buschmann, Johann (1600-1662)

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Hans Buschmann, Augsburger Stockuhr im seltenen "Altargehäuse", Diese Uhr stammt aus dem ehemaligen Besitz des von 1924 bis 1946 amtierenden dänischen Ministers für Island, Frank le Sage de Fontenay. Auktionen Dr. H. Crott.

Deutscher Uhrmacher

Johann Buschmann (auch: Hans, Hannß, Hannz) wurde um 1600 als Sohn von Kaspar Buschmann geboren. Er gehörte zu der bekannten Augsburger Uhrmacherfamilie Buschmann. Johann Buschmann arbeitete einige Gesellenjahre in Prag, bei Jost Bürgi, was seiner Ausbildung sicherlich sehr gedient hat, und bei dem er wohl als einer der wenigen dieser Zeit die Kreuzschlaghemmung erlernen konnte. Im Jahre 1620 kam er wieder nach Augsburg zurück und machte dort ziemlich bald die Meisterprüfung, er fertigte er sein Meisterstück an [1] Im Jahre 1620 erbte er die Schmiedegerechtigkeit und richtete seine eigene Werkstatt ein. Johann I arbeitete für den Herzog August von Braunschweig. Von ihm hat sich eine große Anzahl von Uhren erhalten, unter denen hervorragende Stock- und Monstranzuhren zu erwähnen sind. Als einer der ganz wenigen Uhrmacher konnte er Jahresuhren herstellen, aber er fertigte auch wissenschaftliche Instrumente. Sein Sohn David war ebenfalls Uhrmacher.

Johann Buschmann verstarb am 15. Dezember 1662 .

Weiterführende Informationen [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Ralf Kern: Wissenschaftliche Instrumente in ihrer Zeit/Band 2. Köln: 2010. S.468 und 469.

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