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Petrus Thomas Campanus Inventor Romae 1682

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Museale italienische Nachtlichtuhr aus dem späten 17. Jahrhundert


Geh.: Ebenholz, Gold und Edelsteine. Architektonisch kunstvolles Gehäuse mit profiliertem, mehrfach verkröpftem Sockel mit Hartsteinapplikationen aus sizilianischem Jaspis und Lapislazuli und mittiger Schublade. Darüber zwei vergoldete Karyatiden auf Lapislazuli verzierten Säulenschäften mit vergoldeter, flankierender Volutenverzierung. Gesprengter Giebel mit Lapislazuli-und Amethyst Zierband und zwei Putti. Mittig hierzu ein Bogendach mit der Figur der Minerva an der Spitze, flankiert von zwei Putti, mit Gold-Perlenband umrahmten Steinplatten, mittig eine farbig staffierte Platte mit einer die Sternzeichen darstellenden Malerei, flankiert von Voluten. Höhe der Nachtlichuhr 1410 mm, Höhe des Sockels 990 mm.


Ziffbl.: Das bemalte durchbrochen gearbeitete rechteckige Zifferblatt mit durchbrochen gearbeiteter Viertelstundenanzeige stellt die vier Lebensabschnitte des Menschen dar. Hinter einer durchbrochen gearbeiteten Öffnung befindet sich eine sich drehende Scheibe mit Stundenanzeige. Das Zifferblatt wird gerahmt von einer gepunzten Zierleiste mit Rankendekor mit eingesetzten Einzelsteinapplikationen in Lapislazuli, Quarz, Amethyst, Achat und Sizilianischem Jaspis.


Werk: Das Werk ist im Gehäuse mit einer Messingaufhängung gesichert. Großes vorne geöffnetes Federhaus mit Aufzug von der Rückseite und signiert „Petrus Thomas Campanus Inventor Romae 1682, mit „Silent Crank"-Hemmung und Kurzpendel.

Die Ziffern werden von einem brennenden Öllämpchen erleuchtet, das originale Öllämpchen befindet sich an der Rücktür. Der Rauch verläßt die Nachtlichtuhr durch einen mit Zink ausgekleideten Kamin über das Gehäusedach.


Zur Geschichte der Nachtlichtuhr

Bei der stillen Nachtlichtuhr handelt es sich um einen der bedeutsamsten italienischen Beiträge des 17. Jhdt. zur Kunst und Technik. Die hinter der Erfindung der Nachtlichtuhr stehende Geschichte eröffnet einen faszinierenden Blick auf die praktischen Erwägungen der wichtigsten Kunden des 17. Jhdt. in Rom: Papst Alexander VII (1655-1667), der nachts wegen den lauten Geräuschen seiner Uhr nicht schlafen konnte, gab bei den Gebrüdern Campani eine stille Uhr in Auftrag. Bei der Nachtlichtuhr konnte der Papst die Zeit mithilfe einer Lampe oder Kerze hinter dem durchbrochen gearbeiteten Zifferblatt sowohl tagsüber als auch nachts ablesen, ohne jedoch in seinem Schlaf gestört zu werden. Nach diesem Auftrag stellten die Brüder Campani noch verschiedene Nachtuhren für Prinzen, Adelige, Botschafter und weitere hochrangige Kirchenmänner her, da sich die Mode für diese Uhren in ganz Italien und dem Rest Europas schnell ausbreitete.


Diese außergewöhnliche italienische Nachtlichtuhr wurde mit einem Gehäuse im Stil des ausgehenden 17. Jhdt. in Altarform angefertigt. Wie bei den meisten Uhren dieser Art wurde ihr Ebenholzgehäuse mit einer bemalten Kupferplatte verschönert, flankiert von Säulen und mit einem Ziergiebel versehen. Diese Form war in Deutschland zur damaligen Zeit weit verbreitet, Altarelemente wurden, wie der Name bereits besagt, in die Gehäuseform übernommen. Besonders bekannte waren die kleinen Augsburger Altaruhren.

Diese komplizierten und reich verzierten Altaruhren wurden von einem Team von Handwerkern gefertigt, das aus Uhrmachern, Gehäusemachern, Bildhauern, Bronzegießern und Kunstmalern bestand. Die reichhaltigen Barockverzierungen und die großzügige Verwendung von „pietra dura" bei der vorliegenden Nachtlichtuhr legen den Schluss nahe, dass das Gehäuse mit höchster Wahrscheinlichkeit von dem Gehäusemacher Jakob Hermann, einem in Rom lebenden Deutschen, gefertigt wurde.

Eine dieser Nachtlichuhr auffallend ähnlichen Uhr mit demselbem Gemälde, ebenso von Pietro Tommaso Campani signiert und auf 1683 datiert, befindet sich im Britischen Museum in London. Außerdem befindet sich eine weitere bedeutende von Pietro Tommaso Campani signierte und auf 1663 datierte Nachtlichtuhr im Kunsthistorischen Museum in Wien. Letztere Uhr wurde von Jakob Herman in den letzten Jahren vor seinem Tod im Jahre 1685 gefertigt. Es ist erwiesen, daß Jakob Herman jahrelang mit den Gebrüdern Campani zusammenarbeitete. Das bemalte Kupferpaneel der vorliegenden Nachtlichtuhr ist vermutlich Carlo Maratta zuzuschreiben, dem erfolgreichsten Maler Roms des ausgehenden 17. Jhdt.


Carlo Maratta

Carlo Maratta, berühmt für seine Altarbilder im Stile Raphaels und führender Maler Roms Ende des 17. Jhdt. bemalte ab Mitte des 17. Jhdt. auch zahlreiche Uhrenzifferblätter. Er spezialisierte sich auf die Malerei auf Paneelen für Nachtlichtuhren in Konkurrenz zu Baciccio und Trevisani. Nach seiner Ausbildung in der Werkstatt von Andrea Sacchi wurde Maratta schnell ein äußerst erfolgreicher und versierter Künstler seiner Zeit. Sein klassizistischer von Raphael inspirierter Stil wurde von solch römischen Künstlern wie Annibale Carracci und Guido Reni beeinflußt. Die elegante und idealisierte Darstellung der Heiligen Jungfrau Maria, sowie die harmonische Komposition und Verwendung von leuchtenden Farben kennzeichnen den barocken klassizistischen Stil Marattas.


Jakob Herman (geb. 1615 Deutschland, gest. circa 1685 in Rom)

Sein Name taucht in verschiedenen römischen Dokumenten ab dem Jahr 1651 auf und wird im Zusammenhang mit künstlerischen Aktivitäten des barocken Roms erwähnt. Hermann betrieb eine Werkstatt in unmittelbarer Nähe zur St-Ignatius-Kirche. Zweifelsohne erreichte er eine gewisse soziale Stellung, da er 1670 zum Verwahrer der Bruderschaft des Camposanto Teutonico ernannt wurde. Er war viele Jahre für den Papst Alexander VII tätig, aber auch von späteren Päpsten wurde seine Arbeit sehr geschätzt, wie die zahlreichen Aufträge zeigen.

Ein bedeutendes Werk Hermans ist im Kunsthistorischen Museum Wien ausgestellt, ein großartiger Kabinettschrank, signiert: „Jacob Herman fecit Romae 1663". Hierbei handelte es sich um ein Präsent von Papst Alexander VII an Kaiser Ludwig. Die im oberen Teil des Möbels integrierte Uhr ist wie folgt signiert: „Petrus Thomas Campanus inventor Romae in via Peregrini 1663". Das Möbel ist wie eine prächtige Kirchenfassade konzipiert, leicht konkav mit drei Bögen aus Lapislazuli gefertigten Säulen und aufwändig dekoriert mit bronzevergoldeten korinthischen Kapitellen, Balusterelementen, krönenden Statuetten, Steinapplikationen und kleinen Bildern auf Kupfer. Das ganze ist gekrönt von einer Nachtlichtuhr von Tommaso Campani.

Die Ähnlichkeiten zwischen dem Kabinettschrank des Kunsthistorischen Museums in Wien und der vorliegenden Nachtlichtuhr sind frappierend: Nahezu identisch sind nicht nur die stilistische Form und die Bronzen in unmittelbarer Nähe des Zifferblattes (Karyatidenkapitelle mit Lapislazulischäften), sondern auch die verwendeten Hartsteinapplikationen. Zudem bestand eine sehr enge Zusammenarbeit zwischen Jacob Herman, Tommaso Campani und dem Maler Carlo Maratta. All diese Fakten legen die Schlussfolgerung nahe, dass die vorliegende Nachtlichtuhr mit allergrößter Wahrscheinlichkeit von demselben Ebenisten, also Jacob Herman, gefertigt wurde.


Die Gebrüder Campani

Mitte des 17. Jahrhunderts gab es zwei bedeutende Zentren wissenschaftlichen Fortschritts in Italien, und zwar Florenz mit dem Hof der Medici und der Accademia del Cimento, sowie Rom mit dem päpstlichen Hof, den verschiedenen ausländischen Botschaften, den vermögenden Familien aus dem alten Adelsstand, der gelehrten Università la Sapienza und dem gebildeten Jesuitenkolleg. Auf der Suche nach einem Mäzen oder einer Anstellung zogen viele Handwerker und Künstler nach Rom, so auch Tommaso Campani und sein Lehrling, der jüngere Bruder Giuseppe. Sie stammten aus Castel San Felice, einem kleinen Dorf in Umbrien. Pietro Tommaso hatte seine Uhrmacherlehre in der Nähe von Terni absolviert, wahrscheinlich bei einem deutschen Kunsthandwerker auf Wanderschaft, der in den Wirren des 30jährigen Krieges auf der Suche nach Arbeit nach Italien kam.

Der größere Bruder Matteo war seinen beiden Brüdern schon nach Rom vorausgeeilt und als Priester tätig. Pietro Tommaso erwies sich als guter und ideenreicher Handwerker, der mit seinen von ihm erfundenen komplexen sogar Automaten bewegenden Zeitmechanismen sehr bald die Aufmerksamkeit seiner unmittelbaren Förderer auf sich zog. Seine Fähigkeiten sprachen sich in Rom schnell herum, einer seiner ersten Auftraggeber war ein gewisser junger Kardinal Fabio Chigi. Kurz darauf wurde jener zum Papst ernannt mit dem Namen Alexander VII. Als Gastgeschenk übergab er Königin Christina von Schweden eine besondere Uhr mit kompliziertem Mechanismus mit Automaten, welche er bei Campani in Auftrag gegeben hatte. Dies war der Durchbruch für den Künstler Campani.

Ungefähr zu dieser Zeit wurde Pietro Tommaso als Uhrmacher beim Vatikan angestellt. Eines Tages erzählte ihm der Kämmerer des Papstes Monsignore Gerolomo Farnes, der Papst habe wieder mal eine schlaflose Nacht verbracht, unter anderem weil er nicht die Stunden auf der Uhr ablesen konnte. Da begannen die Brüder Campani in langen Studien den Prototypen einer Nachtlichtuhr zu entwerfen. Als sie diese Uhr dem Papst zeigten, war dieser begeistert. Diese Erfindung wurde ein so großer Erfolg, dass sie die Aufmerksamkeit, sowohl des päpstlichen Hofes, als auch der ausländischen Delegation und des römischen Adels auf sich zog. Daraufhin stellte der Papst ein päpstliches Patent für Pietro Tommaso und Giuseppe Campani aus für die Erfindung der Nachtlichtuhr.


Erhaltungszustand

Der Erhaltungszustand der vorliegenden Uhr ist überraschend gut. Es dürfte sich um das einzige bis zum heutigen Tag in all seinen Teilen vollständig erhaltene Exemplar einer Nachtlichtuhr handeln. Nicht nur aufgrund minimaler Gebrauchsspuren oder Restaurierungen, sondern auch wegen der vollständigen und gut erhaltenen originalen Teile: Öllampe, Kamin, vergoldete Bronzen (Minerva und Putti) und ein signiertes, einwandfrei funktionierendes Werk.


Quellen:

- David Thompson: "The British Museum Clocks", The British Museum Press, 2004, S.72f.

- Giuseppe Brusa: "L'arte dell'orologeria in Europa", Bramante Editrice, 1993, S. 76f, 106.


Petrus Thomas Campanus Inventor Romae 1682


An Italian night clock of museum quality, late 17th century


Case: Ebony, gold and jewels. Architecturally aesthetic case with moulded offset base with hardstone appliques, Sicilian jasper and lapis lazuli; central drawer. Above, two gilt caryatids on column shafts with lapis lazuli and gilt volute ornamentation. Broken pediment with lapis lazuli and amethyst meander and two putti. Arched roof with Minerva at the top flanked by two putti, gold and pearl rimmed stone panels. Painted central plate showing the zodiac signs, flanking volutes.


Dial: The painted open work square dial with open work quarter hour indication shows the four phases of human life. A revolving disc with the hours is visible through an open work window. The dial is framed by a stamped ornamental strip with stone appliques: lapis lazuli, quartz, amethyst, agate, and Sicilian jasper.


Movm.: The movement is secured in the case with brass fittings. The barrel is large and open at the front, with a winder at the back; signed "Petrus Thomas Campanus Inventor Romae 1682"; "silent-crank" escapement and verge pendulum.


The numerals are lit up by an oil lamp; the original oil lamp is fitted to the back door. The smoke is emitted through a zinc lined chimney in the case.


The history of the night clock

The silent night clock is one of the most important Italian contributions in the field of art and technology during the 17th century. The story behind the invention of the night clock gives us a fascinating insight into the practical considerations of one of the most important patrons in Rome during the 17th century: Pope Alexander VII (1655-1667) was unable to sleep at night because of the noise created by his clock and ordered a silent clock from the Campani brothers. The night clock had a lamp or a candle behind the open work dial which enabled the pope to read the time day and night, without ever being disturbed in his sleep. After this commission the Campanis created several more night clocks for princes, nobles, ambassadors and other members of the high clergy; the fashion for this kind of clock quickly spread through the whole of Italy and the rest of Europe.


The case of this unusual Italian night clock was designed in the style of a late 17th century altar. As with most clocks of this kind, its ebony case is decorated with a painted copper plate flanked by columns; it also has a pediment. The "altar style" was very popular in Germany at the time where altars were - as the name indicates - taken as inspiration for architectural designs. Small altar clocks made in Augsburg were the most famous of the kind.

These most complicated and richly decorated altar clocks were created by a team of craftsmen: watchmakers, case makers, sculptors, bronzers and painters. The elaborate baroque decoration and the ample use of "pietra dura" for this clock indicate that the case was most probably made by Jakob Herman, a German cabinet maker who lived and worked in Rome.


The British Museum in London holds a very similar clock with the same painting, which is signed by Pietro Tommaso Campanias well and dated 1683; another important night clock signed by Pietro Tommaso Campani and dated 1663 resides in the Kunsthistorisches Museum in Vienna. The latter was created by Jakob Herman shortly before his death in 1685. It is evident that Jakob Herman worked with the Campani brothers for years. The painted copper panel of the night clock at hand can probably be attributed to Carlo Maratta, the most successful painter in late 17th century Rome.


Carlo Maratta

Carlo Maratta is famous for his altarpieces in the style of Raphael and was Rome's leading painter in the late 17th century. From the mid 17th century on he also painted a large number of clock dials. He specialised on panels for night clocks and was a competitor to Baciccio and Trevisani. After his apprenticeship in the workshop of Andrea Sacchi, Maratta very quickly became one of the most successful and accomplished artists of his time. His neo-classical style was inspired by Raphael and influenced by great Roman artists like Annibale Carracci and Guido Reni. The elegant and idealised portrayal of the Virgin Mary as well as the harmonious composition and the use of bright colours identify Maratta's baroque neo-classical style.


Jakob Herman (born 1615 in Germany, died in Rome circa 1685)

Herman's name is listed in several Roman documents after 1651 and mentioned in relation with artistic activities in the city. Herman had a workshop in close proximity to the St. Ignatius church. He seems to have had achieved a certain social standing and was appointed custodian of the Camposanto Teutonico brotherhood. He worked many years for Pope Alexander VII and his full order book shows that his work was also much appreciated by later popes.

An important creation by Herman resides in the "Kunsthistorisches Museum" in Vienna; it is a magnificent cabinet with the signature "Jacob Herman fecit Romae 1663". This was a gift to Emperor Louis from Pope Alexander VII. The clock on top of the cabinet is signed "Petrus Thomas Campanus inventor Romae in via Peregrini 1663". The piece is designed to resemble the beautifully ornamented church façade; slightly concave with three lapis lazuli column arches and lavishly decorated with gilt bronze Corinthian capitals, baluster elements, crowning figurines, stone appliques and small copper paintings. On top of the cabinet sits a night clock by Tommaso Campani.

The similarities between the cabinet in the Vienna museum and the night clock at hand are striking: the style of the design and the bronzes near the dial (caryatid capitals with lapis lazuli shafts) as well as the hardstone appliques are almost identical. It is also known that Jacob Herman, Tommaso Campani and the painter Carlo Maratta worked closely together. These facts lead to the conclusion that this night clock was almost certainly created also created by Jakob Herman.


The Campani brothers

In mid 17th century Italy had two centres of scientific progress - Florence with the Medici court and the Accademia del Cimento, and Rome, with the papal court, the foreign embassies, the old noble families, the renowned Università la Sapienza and the Jesuit college. Many young craftsmen and artists went to Rome looking for employment or for a patron; Tommaso Campani and younger brother Giuseppe, who was his apprentice, were two of them. They came from Castel San Felice, a small Umbrian village and Pietro Tommaso had done his watchmaking apprenticeship near the city of Terni; his master had probably been a German craftsman who had.taken to the road during the Thirty Years War and come to Italy looking for employment.

Matteo, another, older, Campanir brother was a priest in Rome. Pietro Tommaso proved to be a fine and imaginative craftsman and his newly invented mechanism to drive complex automatons soon caught the eye of potential sponsors. Pietro Tommaso was noted for his skills and the young Cardinal Fabio Chigi became his first client. A little later this cardinal was elected Pope, Alexander VII. His gift to Queen Cristina of Sweden was an extravagant clock with a complicated mechanism and an automation Campani had created for him - it was Campani's break-through as an artist.

Around this time Pietro Tommaso was appointed watchmaker to the papal court. One day the chamberlain of the pope, Monsignore Gerolomo Farnes, mentioned to him that the pope had spent another sleepless night; one of the reasons for it was that the pope had been kept awake by the ticking of his clock. This inspired the brothers Campani to construct a so-called night clock. When they showed the clock to the pope he was thrilled. The invention was such as success that it did not just catch the attention of the papal court but also of the foreign delegations and the Roman nobility. The pope gave Pietro Tommaso and Giuseppe Campani a papal patent for the invention of the night clock.


Condition

The condition of this piece is surprisingly sound. Today this is probably the only complete example of a night clock. The clock shows hardly any traces of wear and tear or restoration efforts; oil lamp, chimney, gilt bronzes (Minerva and putti) and a signed and successfully operating movement are original and in excellent condition.


Sources: David Thompson: "The British Museum Clocks", The British Museum Press, 2004, p.72f; Giuseppe Brusa: "L'arte dell'orologeria in Europa", Bramante Editrice, 1993, p. 76f, 106.

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