Gille, Pierre François (1)

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(siehe auch: Gille)

Pariser Uhrmacher, Frankreich

Pierre Francois Gille auch Pierre I und Gille l’Aîné genannt, wurde um 1690 in Dieppe geboren, er siedelte um nach Paris wo er am Quai Pelletier in 1736 und später in der Rue Saint-Martin ansässig war. Er wurde in 1746 zum meister Uhrmacher ernannt, durch seine Residenz im Hôpital de la Trinité. Im gleichen Jahr wurde auch sein Sohn Pierre II Meister Uhrmacher, diese war aber in Paris geboren, was die Meisterwürde vereinfachte.

Pierre Francois Gille verwendete Uhrgehäuse de der Tischlern Jean-Pierre Latz und Nicolas-Jean Marchand. Bronzegehäusen lieferten Jean-Charles Saunier, Antoine Foullet, Antoine Gosselin, Jean-Joseph de Saint-Germain, und Robert und sein Neffe Jean-Baptiste Osmond. Auch geháuse von Porzellan wurden verwendet. Er produzierte er eine Reihe von luxuriösen Uhren für seinen wohlhabenden Gönner, vor allem Augustus II. von Sachsen, sowie der Graf von Brülh und dem Prinz de Condé.

Im Sammlungen von Waddesdon Manor, Château de Versailles, Musée des Beaux-Arts in Rouen und Museum für Kunsthandwerk in Dresden Pillnitz. Im Kunstgewerbemuseum Pillnitz befindet sich ein Pendule auf postament von Jean-Pierre Latz und Pierre Gille I.


Pierre Francois Gille verstarb in 1765, Pierre II übernahm der Spitznamen Gille l’Aîné.

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