Huguenin Frères (2)

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(siehe auch: Huguenin Frères)

Gehäusemarke
Taschenuhrgehäuse von Huguenin Frères
Anzeige der Firma Huguenin Frères in der
Inventions-Revue 1914

Schweizer Uhrgehäuse-Hersteller

Fritz Huguenin richtete 1868 in Le Locle gemeinsam mit seinem Bruder Albert ein Atelier für Uhrendekoration ein. Ab 1888 wurden auch Medaillen und Plaketten geprägt. Zu dieser Zeit spezialisierten sich die Gebrüder Huguenin auf das so genannte „Niello“- Verfahren, das silbernen Gehäusen einen schwarzen Dekor verleiht. 1899 wurde ein neues Fabrikgebäude errichtet, welches noch heute in Betrieb ist. Die drei Söhne von Fritz Huguenin, Georges-Fritz Huguenin, Henri-Edouard Huguenin und Paul-Auguste Huguenin übernahmen um 1900 den Betrieb. Die Untermarke "Nielaschef" wird 1912 registriert. Für die Olympischen Winterspiele von 1928 in St. Moritz (Schweiz) fertigte Huguenin Frères nach einem Entwurf von Arnold Hünerwadel aus Lenzburg die Medaillen. 1934 wurde die Firma in "Huguenin Frères & Cie. SA." umbenannt. Im Jahre 1955 wurde die Sparte Uhrgehäuse-Herstellung an eine andere Gesellschaft abgegeben. 1999 fusionierte "Huguenin Frères & Cie. SA." mit der Firma Kramer aus Neuenburg. 2002 erfolgte der Zusammenschluß mit der "Faude Medaillen AG" in Gippingen. Heute produziert die Firma als "Faude & Huguenin SA" Abzeichen, Pokale und Medaillen.

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