Jodin, Jean

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Pariser Uhrmacher, Frankreich

Jean Jodin galt als hervorragender Pariser Uhrmacher seiner Zeit. Er wurde am 12. Juni 1713 in Genf als Sohn des Uhrmachers Louis Jodin und Marie-Charlotte Le Noir, einer Tochter des Uhrmachers Jean-Baptiste Le Noir geboren. Andere Quellen schreiben er wurde in 1715 geboren und ist 12. Juni 1713 das Jahr von sein Bruders geburt.

Jean Jodin siedelte vermutlich im Jahre 1732 nach Paris um und vollendete seine Ausbildung bei seinem Onkel Jean Baptiste Dutertre junior welche verheiratet war mit Antoinette Marie Jodin. Ab 1734 arbeitet er als freier Unternehmer. Ihm wurde es verwährt als Uhrmacher- Meister zu arbeiten, weil er nicht voll in Paris ausgebildet worden war und zudem auch noch Ausländer war. Jean Jodin's Ausschluss aus den Reihen der Meister Uhrmacher könnte dazu beigetragen haben, dass es ihm finanziell sehr schlecht ging, obwohl er technisch sehr begabt war. Er klagte gegen den Ausschluss und bekam mit dem Urteil von 14. Februar 1758 Recht. Am 20. März des gleichen Jahres wurde er offiziell zum Uhrmacher ernannt.

Jodin war in der Rue de Seine in Paris ansässig. Er arbeitete um 1739 für Jacques Gudin. Ab 1748 bis 3. März 1761 leitete er die Uhrenfabrik von Jean Baptiste Baillon in Saint-Germain-en-Laye. Er war befreundet mit Denis Diderot und arbeitete mit an die Encyclopedie von Diderot & d' Alembert. Er zeigte in 1754 der König und die "Académie des Sciences", ein Uhr welche ein Monat lief, er fertigte auch ein Uhr mit zwei Pendel oder Unruhe.

Jean Jodin heiratete am 23. August 1734 Madeleine Dumas, aus dieser Ehe wurde am 27. Juni 1741 die Tochter Marie-Madeleine Jodin geboren. Marie-Madeleine wurde später eine berühmte aber auch berüchtigte Schauspielerin, Philosophin und Feministin. Sie korrespondierte mit Denis Diderot welcher ihr Beschützer wurde, aus dieser Korrespondenz geht hervor, dass Marie-Madeleine ihren Vater einen "Unmensch" nannte. Als Jugendliche, 16 Jahre alt, wurde sie mit ihrer Mutter in das Frauengefängnis " Salpêtrière" geworfen. Beide wurden der Prostitution angeklagt, was vielleicht auch stimmt denn die Familie war arm. Dazu kam noch, dass zu dieser Zeit die Hugenotten noch immer diskriminiert wurden.

Jean Jodin verstarb am 3. März 1761 in Paris. Jean Baptiste Baillon wurde außerordentlich reich, Jean Jodin verstarb total verarmt.

Nach seinem Tod wurde sein Bruder Pierre Jodin Vormund von Marie-Madeleine, was erklärt das fehlerhaft in verschiedenen Quellen Pierre Jodin als Vater von Marie-Madeleine genannt wird.

Inhaltsverzeichnis

Publikationen von Jodin [Bearbeiten]

Literatur [Bearbeiten]

  • Lexikon der Uhrmacherkunst, Carl Schulte: Emil Hübners Verlag Bautzen 1902
  • Marie-Madeleine Jodin 1741-1790: Actress, Philosophe and Feminist]] by Felicia Gordon, Marie-Madeleine Jodin, Philip Nicholas Furbank. ISBN 0754602249.
  • "This accursed child", the early years of Marie Madeleine Jodin (1741-90) actress, philosophe and feminist. Felicia Gordon.

Quellen [Bearbeiten]

Externe Links[Bearbeiten]

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