Repetition

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Taschenuhr mit Viertelrepetition

Repetition bedeutet das wiederholte Abspielen eines akustischen Erinnerungssignals bei einer Uhr. Bei mechanischen Uhren ist hierzu ein besonderer, aufwendiger Zusatzmechanismus (Komplikation) nötig, das Repetitionsschlagwerk (s.u.).

Jedermann bekannt ist dieses Abspielen durch Kirchturmuhren.

Es gibt im wesentlichen folgende Art von Repetitionen:

  • Stundenrepetition
  • Viertelrepetition (Repetition à quarts)
  • Halbviertel- oder 7½-Minutenrepetition, auch Achtelrepetition
  • Fünf-Minuten-Repetition
  • Minutenrepetition

Repetitionen gelten aufgrund des hohen mechanischen Aufwands als besonders wertsteigernde Komplikation bei einer mechanischen Uhr.

Das Repetitionsschlagwerk (auch: Rufschlagwerk, Läutwerk)

Dieses Rechenschlagwerk kann zu beliebiger Zeit durch Ziehen einer Schnur, Drücken eines Knopfes oder Schiebers ausgelöst werden und dadurch die abgelaufenen Stunden, Viertelstunden oder auch die 5 Minuten bzw. Minuten auf Glocke, Tonfeder oder Amboss akustisch anzeigen. Der Schlag kann beliebig oft wiederholt werden. Der sehr komplizierte Mechanismus dieses Schlagwerkes wurde später noch verbessert und vereinfacht. Eine wesentliche Neuerung stellte der Vollzieher (Alles-oder-Nichts-Sicherung) dar. Dies ist eine bestimmte Form des Schlagauslösehebels, die dafür sorgt, dass das Schlagwerk nur dann schlägt, wenn der Auslösehebel bis zum Anschlag gedrückt wurde.

Das Repetitionsschlagwerk wurde um 1676 in England etwa gleichzeitig von Daniel Quare und Edward Barlow entwickelt. Bei besonders komplizierten Uhren kann das Repetitionsschlagwerk mit einem Selbstschlagwerk kombiniert sein. Dies macht eine zusätzliche, mit der Krone aufzuziehende Zugfeder notwendig.