Johannes Hartmann vormals D. Névir

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(siehe auch: Hartmann und Névir)

Johannes Hartmann
Schwere Beobachtungsuhr "Chronometre de Bord"
Vacheron & Constantin
geliefert an Johannes Hartmann vormals D. Névir um 1915
Johannes Hartmann Berlin
Taschenuhr mit Email-Gehäuse

Uhrenfabrik und Hofuhrmacher ihrer K. K. Majestäten

Diese Uhrenfabrikation wurde 1856 gegründet. Die Ursprünge der Firma reichen bis auf Georg Adolphe Névir zurück, der am 1. Oktober 1763 in Berlin, Unter den Linden 48/49, ein Uhrengeschäft betrieb. Georg Adolphe Névir war Hofuhrmacher und Lieferant Friedrichs des Großen. Nach 40- jähriger Aufbauarbeit übergab George Adolphe Névir das Geschäft 1803 seinem Mitarbeiter B.F. Schunigk. Nevir selbst hatte mit einer daraufhin erworbenen Brauerei wenig Glück, da er durch Einquartierung während der napoleonischen Kriege 1806/07 total ruiniert wurde. Er starb 1815 völlig verarmt. Nachdem der zweite Eigentümer der Firma - B.F. Schunigk - gestorben war, konnte der Sohn des Gründers der Firma, Dominique, das Uhrengeschäft wieder übernehmen die dann in der Friedrichstraße ansässig war.

Dominique Névir verkaufte im Jahre 1856 die Firma an Johannes Hartmann. Nach 16 weiteren Jahren musste Johannes Hartmann 1872 sich wegen eines Augenleidens zur Ruhe setzen. Der neue Besitzer hieß ab 1872 H.A. Markfeld. Auf ihn folgte 1901 Willi Hennings, und 1924 Heinrich Simon. Dessen Sohn Arthur Simon konnte 1938 das 175 jährige Bestehen der Firma feiern.

Johannes Hartmann vormals D. Névir galt als eines der vornehmsten Geschäfte Berlins.

Walter Prell arbeitete kurze Zeit bei Hartmann.

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