Les Frères Huaut

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Les Frères Huaut
(siehe auch: Huaut oder Huaud)

Les Frères Huaut
Gehäuse einer Goldemail-Spindeltaschenuhr mit der Darstellung von Venus, Bacchus und Ceres

Die bemalten Emailgehäuse der Les deux Frères Huaut (Gebrüder Huaut) hoben sich unter den Werken der Genfer Schule durch ihre einzigartige Schönheit hervor und wurden nicht nur zu ihrer Zeit hoch geschätzt, sondern auch in den folgenden Jahrhunderten als Meisterwerke der Kunst verehrt. Das vorliegende Uhrgehäuse ist dafür ein perfektes Beispiel. Pierre Huaud I, der Begründer der Huaud-Dynastie, wurde 1612 als Sohn des französischen Goldschmieds Jean Huaud in Châtellerault, geboren. Er ließ sich 1630 in Genf nieder und von seinen elf Kindern wurden drei berühmte Emailleure wie ihr Vater: Pierre Huaud II (1647-1698), Jean-Pierre Huaud (1655-1723) und Ami Huaud (1657-1724). Man kann davon ausgehen dass die Brüder von ihrem Vater ausgebildet wurden und mit ihm arbeiteten; Pierre II machte sich schließlich um 1680 selbständig. Jean-Pierre und Ami gingen 1682 eine Partnerschaft ein. Sie wurden 1686 als Maler an den preußischen Hof berufen und zogen nach Berlin. Sie arbeiteten fortan für den Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620 - 1688). Zu dieser Zeit signierten sie mit "Les deux frères Huaut Les Jeunes"; danach benutzten sie die Signaturen "Les Frères Huaud" oder "Les deux frères Huaud" mit dem Zusatz "peintres de son A.E. à Berlin" oder auch "p.d.V.A. fct à Berlin". Die Brüder kehrten 1700 nach Genf zurück und signierten ab dann als "Les frères Huaut", "Les deux frères Huaut", oder "Peter et Amicus Huaut"; außerdem benutzten sie die Signatur "Fratres Huault". Der Familienname schreibt sich in den Varianten Huaud, Huaut, oder sogar Huault.

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Literatur

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