Sautroghemmung

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Sautroghemmung

Ruhende Hemmung

Um 1695 entwickelte Thomas Tompion diese Hemmung, den Vorläufer der Zylinder- und der Duplexhemmung. Weil der Zylinder, der noch nicht den zweiten Einschnitt (Passage) wie bei der Zylinderhemmung hatte, wie ein kleiner Schweinetrog aussah, kam es zu diesem etwas eigenartigen Namen. Um 1705 gelang es Pierre de Baufre den Zylinder einer Uhr mit Sautroghemmung aus einem Diamanten herzustellen. Um 1726 verbesserte George Graham dann diese Hemmung, es entstand die Zylinderhemmung. Graham verkürzte die Hälse der Dreieckszähne des Hemmrades und fügte dem Zylinder einen zweiten Einschnitt hinzu, die so genannte Passage, wodurch zwar der Zylinder geschwächt wurde, aber die Unruh viel weiter schwingen konnte. Bis ca. 1800 bestanden die Zylinderhemmungsräder aus Messing. Später wurde durch Urban Jürgensen das haltbarere Hemmungsrad aus Stahl eingeführt. Um den hohen Verschleißerscheinungen entgegen wirken zu können, verwendeten einige Uhrmacher für den Hohlzylinder in leicht abgeänderter Konstruktion Rubin oder Saphir. Breguet ordnete den wirkenden Teil des Zylinders unterhalb des Zapfens an und fertigte diesen aus Saphir. Diese Konstruktion war viel aufwendiger und teurer in der Herstellung und wurde deshalb nur selten verwendet. Er erfand in 1704 auch die Debaufre-Hemmung.

Literatur [Bearbeiten]

  • Beschreibung der Hemmungen der höheren Uhrmacherkunst /Beschreibung der neuen freien Chronometer-Hemmung mit Ruhecylinder und Schutz gegen unzeitgemäße ... jeglichem Gebrauche für Uhren zu bearbeiten; Autor: Jess H. Martens; ISBN 3981046145
  • Der Chronometergang; Autor: Alois Irk; ISBN 3980955788
  • Technische Grundlagen der Mechanischen Uhren - Von der Turm- bis zur Armbanduhr; Autor: Ludwig Lehotzky; ISBN 3-9809557-3-7

Weiterführende Informationen [Bearbeiten]

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