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Inhaltsverzeichnis

Electric[Bearbeiten]

UMF 25-82[Bearbeiten]

UMF HAU mit UMF 25-82.jpgUMF HAU mit UMF 25-82 aa.jpg

UMF 25-12[Bearbeiten]

UMF HAU CHAMPION mit UMF 25-12.jpgUMF Herrenarmbanduhr Champion mit UMF 25-82.jpgUMF Herrenarmbanduhr WORLDTIME mit UMF 25-82 aa.jpg

UMF 26-02[Bearbeiten]

UMF HAU mit UMF 26-02 aa.jpgUMF Herrenarmbanduhr mit UMF 26-02 ac.jpgUMF Herrenarmbanduhr mit UMF 26-02 ae.jpg

Thiel [Bearbeiten]

(siehe auch: Thiel)

Deutsche Uhrenfabrik

Gebrüder Thiel GmbH Ruhla 1879
Bildmarke der Gebrüder Thiel GmbH Ruhla


Gründung der Metallwarenfabrik Gebrüder Thiel [Bearbeiten]

Christian und Georg Thiel
C. Reinhold und Ernst E. Thiel
Kinderspieluhr von Thiel

Wann die Brüder Christian und Georg Thiel ihre Metallwarenfabrik in Ruhla/Thüringen, Köhlergasse 29 gründeten ist nicht belegt. Der Zeitpunkt liegt zwischen dem 25.06.1861 (Hochzeit Christians) und dem 01.03.1862 (erste bekannte Inventur). Die Inventur weist ein anfängliches Kapital von etwas mehr als 2450 Talern aus.

Ihr Rüstzeug hatten sich die Brüder bei ihrem Vater Siegmund Thiel geholt, der Teilhaber der kleinen Pfeifenbeschlag-Fabrik Zimmermann, Hellmann & Thiel war. Während Christian Thiel gelernter Kaufmann war, hatte Georg Thiel das Metallbearbeitungsgewerbe erlernt.

Schon bald wurde die Herstellung von Pfeifenbeschlägen um kleinere Metallwaren wie Schutzgehäuse für Taschenuhren (Begmannskapseln), Gewichtshülsen aus Messing, Schaufensterhaken sowie, ab 1869, Absatzschoner und Stoßkappen für Schuhe erweitert.

Georg Thiel schied im 01. Mai 1867 aus dem Unternehmen aus und gründete eine eigene Fabrik, die später Thiel & Schuchardt hieß. Christian führte die Firma als Einzelunternehmen, unter dem Namen Gebrüder Thiel, weiter.

Ca.1886 wurde das Grundstück in er Köhlergasse 29 gekauft und ein weiteres zweigeschossiges Fertigungsgebäude errichtet

Am 22.09.1873 erwarb die Firma für 18.250 Taler das größere Gelände der Filzfabrik von Angeline Reiße in Ruhla. Dort konnte Wasserkraft zum Betreiben der Maschinen genutzt werden. Der Umzug erfolgte am 1. Dezember 1873. Zu dieser Zeit waren bereits mehr als 80 Mitarbeiter beschäftigt. Das Gelände war verkehrsgünstig, an der Straße nach Wutha bzw. Eisenach, gelegen und nachdem Ruhla 1880 einen Eisenbahnanschluss erhielt, befand sich der Bahnhof in unmittelbarer Nähe.

1874 wurden die ersten Kinderspieluhren hergestellt, die zu großen Teilen in England verkauft wurden. Die Unternehmer gingen daran, ein Messingwalzwerk zu errichten, das 1875 den Betrieb aufnahm und durch Wasserkraft angetrieben wurde. Mehr als 200 Menschen waren nun in der Fabrik tätig.

Der Umsatz stieg von 120.000 Mark (1873) auf 150.000 Mark im Jahr 1876.

Ab 1878 wurde auch eine Dampfmaschine als Energiequelle genutzt. Die Mitarbeiterzahl stieg auf 200.

Metallwarenfabrik Gebrüder Thiel OHG [Bearbeiten]

Zwischen 1878 und 1879 wurden Ernst E. (kaufmännischer Bereich) und C. Reinhold Thiel (technischer Bereich) zu Teilhabern. Christian Thiel behielt die Gesamtleitung. Die Gebrüder Thiel wird jetzt als Offene Handelsgesellschaft (OHG) geführt.

Am 16. Februar 1879 stirbt Christian Thiel. Ernst E. und C. Reinhold Thiel führen den Betrieb gemeinsam weiter. Christians 5 minderjährige Kinder übernehmen seine Firmenanteile.

Eine eigene Galvanisierung wird 1882 in Betrieb genommen.

Am 1. Dezember 1884 wird die Betriebskrankenkasse der Gebrüder Thiel gegründet.

Mitte der 80-er Jahre beginnt die Firma unter Leitung von C. Reinhold Thiel und dem Mitarbeiter Reinhold Fuchs mit der Konstruktion erster Werkzeugmaschinen. Die Abhängigkeit von Zulieferteilen aus der Schweiz sollte damit verringert werden. Ebenso entstehen die ersten Werkswohnungen für angeworbene Fachkräfte aus Frankreich und der Schweiz.

1889 sind in der Firma bereits 400 Leute beschäftigt. Diese Zahl verdoppelt sich bis Mitte der 1890er Jahre.

1896 wird ein neues Maschinenhaus mit einer 100 PS starken Dampfmaschine errichtet - elektrisches Licht hielt Einzug in den Betrieb.

Der Anfang der Uhrenproduktion [Bearbeiten]

Thiel Fearless
Schneider

Die Thiel-Brüder produzierten anfangs auch Scherzartikel. Bekannt war die sogenannte „Bieruhr“, die wohl der Ruhlaer "Mechanikus und Optikus" Oskar Schellhase erfunden hat. Aus dieser entwickelte die Firma eine Kinderspieluhr. Das war der Einstieg in die Uhren-Branche, denn diese neckische Spielerei wurde plötzlich zu einem echten Renner.

Schon 1878 entwickelte die Firma Gebr. Thiel auf Wunsch amerikanischer Kunden eine erste, gehende Kinderspieluhr. Diese Uhr lief mindestens eine Stunde lang. Durch den günstigen Preis erreichte man in kurzer Zeit quasi eine Monopolstellung bei diesen "Uhren", in den wichtigsten Märkten USA, England, Deutschland, Frankreich, Italien und der Schweiz.

Diese Kinderspieluhr war die Grundlage 1892 die erste industriellen Produktion einer Taschenuhr in Deutschland aufzunehmen. Die Fearless war eine einfache und preiswerte Taschenuhr mit einer Gangdauer von 10-12 Stunden. Die Uhr wurde im besonders im englischsprachigen Raum, mit einem Verkaufspreis von 3 Mark, ein Renner und blieb in diesem Segment fast ein Jahrzehnt konkurrenzlos. Um die Nachfrage zu bewältigen, wurden in der Schweiz 70 Uhrmacher angeworben.
Großen Anteil an der Entwicklung der ersten Uhren von Thiel hatte der von 1881 - 1934 für das Unternehmen tätige Emil Dürer (ab 1916 als Betriebsdirektor).
So stellten die Mitarbeitern 1897 1500 bis 2000 Fearless pro Tag her.
Mit gleichartigem Werkaufbau kamen 1894 die Thiel Lady und 1898 der Fearless-Taschenwecker auf den Markt.

1892 streben die Brüder C. Reinhold und Ernst E. Thiel den Verkauf der Firma für 3 Millionen Reichsmark an. Sie hatten das langfristige Potenzial ihrer neu entwickelten Taschenuhr nicht erkannt. Der Verkauf scheitert letztlich am Veto der 5 Erben von Christian Thiel.

Es folgte die Entwicklung weiter Taschenuhren, wie 1895 die 18-linige Taschenuhr Thiel Stella, die in verschiedene Versionen bis bis etwa 1906 produziert wurde. Georg F. Bley der zwischen 1896 und 1899 von Heinrich Thiel für die Firma gewonnen werden konnte, rüstete die einfache Stella mit einer Duplex-Hemmung auf.

1899 entsteht ein neues Walzwerk, hier sollte eine Rohrproduktion (Hauptabsatzgebiet Berlin) aufgebaut werden. Das Walzwerk war eine Fehlinvestion und brauchte nur in den Jahren des ersten Weltkrieges nennenswerte Gewinne. 1924 wurde das Werk geschlossen und das Gebäude von der Zentralwerkstatt übernommen.
Gegen Ende des Jahrhunderts stehen ca. 1000 Menschen bei Thiel in Lohn und Brot.

1900 Neubau einer Fertigungsstätte für Kinderspieluhren in Seebach.

Gebrüder Thiel GmbH [Bearbeiten]

Thiel Taschenuhr Modell 1904
Gebrüder-Thiel-Straße Ruhla 1912
Thiel Taschenwecker mit Thiel Invincible II

Die Firma wurde am 01.04.1901 in eine GmbH mit 3 Mio Reichsmark Stammkapital umgewandelt. Das Stammkapital verblieb im Besitz der Familie Thiel. Es gab sieben Gesellschafter, die fünf Kinder vom verstorbenen Christian Thiel und seine Brüder C. Reinhold und Ernst E. Thiel.
Erster und alleiniger Geschäftsführer wird vorerst Heinrich Thiel (techn. Leitung), ab Ende November wird Albert Kühn zweiter (kaufmänischer) Geschäftsführer. Er verlässt schon 1904, nach Unstimmigkeiten mit dem Aufsichtsrat, das Unternehmen wieder.

Ende 1901 traten Reinhold und Ernst Thiel aus gesundheitlichen Gründen von der Leitung des Unternehmens zurück. Sie bilden aber weiter gemeinsam mit Dr. Brinkmann (Schwiegersohn von Christian Thiel) den Aufsichtsrat der Firma.
Die Thiel Fearless wurde im selben Jahr mit dem Ziel der Gebrauchswerterhöhung (Gangreserve jetzt 30 Stunden, Aufzug) konstruktiv und optisch überarbeitet, so eroberte sie endlich auch in Deutschland den Markt.

Anfang 1902 arbeiten 1.175 Menschen bei Thiel.

1903 beginnt in Seebach die Kinderuhren-Herstellung.

1904 erschien die 18-linige Taschenuhr Thiel Champion mit skelettierter Oberplatte. Verantwortlicher Konstrukteur war der Stellvertreter Emil Dürers Georg Gensig.
Im selben Jahr wurde u.a. auf Wunsch englischer Kunden die Taschenuhr Modell 1904 und die erste Damentaschenuhr Darling hergestellt.

1905 folgte die Thiel Surprise ebenfalls mit 18 Linien und Kronen- oder Schlüsselaufzug.
Im Januar diesen Jahres beginnt der Nachfolger von Albert Kühn Wilhelm Buschfeld seine Arbeit als kaufmänischer Geschäftsführer.

1906/07 wird ein neues Kraftwerk gebaut.

Die ersten Armbanduhren [Bearbeiten]

Armbanduhr
Betriebsansicht von 1922
mit den Betriebsteilen Apolda, Meinigen und Seebach
Thiel Taschenuhr Thiela
Thiel Taschenuhr Champion
Thiel-Taschenwecker 1/9
für den englischprachigen Raum
Gebrüder Thiel GmbH Ruhla um 1935
als Dienstuhr Heer gelabelte Thiel Regular

Die Gebrüder Thiel GmbH Ruhla muss zu den Pionieren der Armbanduhrenproduktion gezählt werden:
Schon ab 1908/09 fertigte Thiel neben der damals üblchen Produktpalette der Uhrenfabrikanten auch Armbanduhren vom Typ Darling und Divina. Die dabei verfolgte Strategie der Firmenleitung ist einfach und gleichzeitig genial. Es Preiswerte Qualität läßt sich nur durch große Stückzahlen und rationale Fertigung erzielen. Die weitere Geschichte des Unternehmen zeigt, dass dieses Konzept von Erfolg gekrönt war.

Bis etwa 1910 entstanden einige neue Taschenuhrenmodelle, die sich aber nicht durchsetzten konnten. Die interessanteste ist wohl die Nova mit einem 18½-linigen Zylinderwerk. Technisch ausgereifter und damit auch am Markt erfolgreicher war die 17-linige Record. Diese Werke wurden wahlweise auch mit 3 Steinen angeboten, was die Lebensdauer wesentlich verbesserte.
Ab April diesen Jahres übernimmt Carl Gunkel die kaufmännische Geschäftsführung.

Ab Oktober 1912 wird Ernst R. Thiel kaufmännischer Geschäftsführer bei Thiel, seit ab April 1901 war er Prokurist. Ab 01.011913 wird auch Dr. Reinhold Thiel zum kaufm. Geschäftsführer bestellt. Er wird die Gebrüder Thiel GmbH bis zur Enteignung 1945 entscheidend prägen.

Bis zum Ausbruch des ersten Weltkriegs erschien noch einige neue Taschenuhren z.B. die Vineta mit Schlüsselaufzug und die 18½-linige Taschenuhr Chronos. Letztere war erstmals mit Räderwerk- und Aufzugbrücke ausgestattet, die Ankerwellenlagerung erfolgte in einem verschraubten Futter.

Nach dem Krieg entstanden eine Reihe von Varianten bestehender Modelle. So wurde die 18-linige Surprise weiter entwickelt, es entstanden z.B. auch ein Chronograph und ein Modell mit Zentralsekunde.

Es folgte das kostengünstig konzipierte Primus mit Rastverbindungen zwischen der oberen Platine und den Pfeilern.

Einen anderen Weg beschritt die Firma Thiel mit der Produktion der Thiela und des Taschenweckers Invincible. Die hochwertige 17½-linige Thiela hatte ein massives Gestell, Palettenankerhemmung mit 7 oder 15 Steine, zum Teil eine Breguet-Spirale und war mit einem Kupplungsaufzug ausgerüstet. Auf diese Uhren gab es eine 10-jährige Garantie.
Der 18¾-linige, 11-steinige Invicible (Schweizer Ankerhemmung) war eine Weiterentwicklung des 1913 entstanden 4-steinigen, 18½-linigen Taschenweckers Invincvible der noch Stiftankerhemmung hatte und bis 1933 als Etuiwecker ausgeliefert wurde.

Im Oktober 1917 arbeiten 2.500 Mitarbeiter in der Gebrüder Thiel GmbH Ruhla.

1920 tritt Ernst Thiel aus der Geschäftsleitung aus und übernimmt die Leitung der Berliner Vertretung der Firma.

1923 entstand die Taschenuhr Regular, die fast unverändert (wenige Änderungen) bis 1977 hergestellt wird. 1977 wird eine konstruktive Überarbeitung notwendig, damit das Werk auf Automaten montiert werden kann. Das robuste, steinlose Werk mit Wippenaufzug konnte kostengünstig produziert werden. Dies und seine Zuverlässigkeit bescherten dem Werk eine unglaubliche Produktionszeit bis 1990.

1928/29 wird die Buchführung des Betriebes auf Hollerith-Lochkarten-System umgestellt.

Ab 1928 werden die Uhrwerke in Fließfertigung montiert:

Montage der Aufzugspartie und weiterer Teile auf der Grundplatine.
Montage von Federhaus und Räderwerk
Montage und Justage der Gangpartie
Reglage des Werkes
Montage des Zeigerwerkes

Die Gebrüder Thiel GmbH war in der Zeit von 1900 bis 1930 der führende deutsche Hersteller für preiswerte Taschen- und später auch Armbanduhren. Z.b. lieferten die Thiels allein 60% der deutschen Exporte in diesem Segment nach England.

Alle ab 1930 entwickelten Uhrwerke werden mit Winkelhebel und damit mit Zeigerstellung bei gezogener Krone ausgestattet.

1932 stirbt Heinrich Thiel. Dr. h.c. Reinhold Thiel wird alleiniger Geschäftsführer.

Die Gebrüder Thiel GmbH Ruhla lässt sich am 19. November 1935 den Markennamen Venus registrieren.

Den Abschluss der Taschenuhrentwicklung bildete das 1937 entwickelte 18-linige Saturn. Diese 7-steinige Uhr mit Schweizer Ankerhemmung besaß einen Kupplungsaufzug, Anker- und Unruhkloben, Federhaus- und Räderwerkbrücke und, im Gegensatz zur Thiela, eine Kronenaufzug.

1938 wird mit der Produktion der Armbanduhr Thiel Start begonnen, die mit (mehreren Änderungen) bis 1961 hergestellt wird. Die Thiel Start ist wichtiger Vorläufer für UMF M 24.

Die jährliche Uhrenproduktion steigt von 900.000 Stück 1924 auf 2 Mio Stück 1938.

Im April 1939 wird Dr. Ing. Kurt Schmidt techn. Geschäftsführer und Otto Eichel kaufmänischer Geschäftsführer bei Thiel. Dr. Ing. Kurt Schmidt war der Leiter der Umbauarbeiten, die seit Mitte der 20-iger Jahre mit einer Vielzahl von Neubauten begonnen hatten. Es mussten die Produktionsbedingungen und -abläufe verbessert werden um weiterhin rationell produzieren zu können.

Mit Beginn des 2. Weltkrieges wird die Uhrenproduktion zugunsten der Zünderfertigung drastisch reduziert (1943 - 10% des Umsatzes). Von ca. 3.000 Beschäftigte (1940) arbeiten noch 160 in der Uhrenproduktion. Beim Heereswaffenamt wird das Kurzzeichen hhj für die Gebr. Thiel-Seebach GmbH., Ruhla, Thüringen registriert. 1938 wird der "Betriebsführer" Dr. h.c. Reinhold Thiel mit der Ernennung zum Thüringischen Staatsrat und Wehrwirtschaftsführer, die höchste Auszeichnung der NSDAP zuteil. Zu der Zeit war die Firma Thiel NS-Musterbetrieb und wurde mit vielen sozialen Einrichtungen ausgestattet.

Werkzeugmaschinenbau [Bearbeiten]

1905, die 5 Schlossereien der einzelnen Betriebsteile werden zu einer Z(C]entralwerkstatt (CW) zusammengefasst. Um die Abteilung auszulasten wurden nach und nach auch für Fremdfirmen, erst kleinere und später auch größere, Werkzeugmaschinen gefertigt.

1910 wird die CW zum selbstständigen Betriebsteil erhoben - die Maschinenfabrik war "geboren". Zum Leiter wird Max Riedel bestimmt.

Spätestens ab 1912 gehörte die Zentralwerkstatt zu den produktivsten Abteilungen bei Thiel. Es wurden u.a. Feilmaschinen, Bohr- und Ausdrehfutter, mehrspindlige Bohrköpfe, Schnellbohrmaschinen, Gewindeschneidmaschinen, Vertikalfräsmaschinen, Blockschnitte, Stanzwerkzeuge und Werkzeug-Nass-Schleifmaschinen hergestellt.

Ein großer Erfolg war die, seit Anfang der 30er Jahre produzierte, Universal-Werkzeug-Fräsmaschine Thiel-Duplex-58. Sie wurde bis 1970 10000 mal verkauft. Bis 1945 war Thiel zum Weltmarktführer für Universal-Fräs- und Bohrmaschinen aufgestiegen.

1939 wurden 1718 Maschinen (Exportanteil 45%) verkauft. Der Auslandsumsatz betrug in diesem Jahr 1,3 Mio. Reichsmark.

Gebrüder Thiel Seebach GmbH [Bearbeiten]

Die Geschäftsführer der Gebrüder Thiel Seebach GmbH:

Juli 1922 bis Juni 1932 - Heinrich Thiel,
ab Juli 1922 - Dr. Reinhold Thiel,
ab April 1939 - Otto Eichel,
ab April 1939 - Paul Liebergeld

1908 wurde in der CW der "Krupp-Thiel-Zünder", ein mechanischer Zeitzünder, entwickelt, der aber große Zuverlässigkeitssprobleme hatte und daher nicht in großen Stückzahlen produziert wurde. Erst mit dem Beginn des ersten Weltkrieges und eines neuen Vertages mit der Friedrich Krupp AG (18.08.1915), stieg Thiel mit einem weiterentwickelten Modell in die Produktion ein.

Im Herbst 1917 wird für die Herstellung von Zünderteilen und die Montage in Apolda ein Fabrik gemietet und ein Jahr später gekauft. Hier arbeiteten zu Spitzenzeiten bis zu 500 Arbeiter. 1920 kommt der Standort Meinigen (bis zu 150 Beschäftigte) dazu.

Um die Zünderfertigung rechtlich von dem Rest der Firma zu trennen wird 1922 die Abteilung Apparatebau/Zünder abgespalten und die Gebrüder Thiel Seebach GmbH gegründet. So konnten man auch unerwünschte Einblicke der Interalliierte Militär-Kontrollkommission in die Uhren- und Maschinenfertigung ausschließen. Diese Kommission hatte laut Versailler Vertrag bis Januar 1927 das Recht, die Produktion der Zünder zu überwachen.

1924 kehrte Paul Liebergeld, einer der Entwickler des Zünders, zu Thiel zurück und übernahm die Leitung in Seebach.

1925 waren 55 Arbeiter und Angestellte in der Gebr. Thiel Seebach GmbH beschäftigt. In 5 Jahren stieg diese Zahl auf 675.

1927 stellte die Reichswehr 1,3 Mio. RM für den Ausbau der Produktion zur Verfügung und so konnten jetzt monatlich 100.000 Uhrwerkszünder hergestellt werden.

1928 wird die Rüstungs-Produktionsstätte in Seebach erweitert. Später kommen Standorte in Waltershausen (1929), Mühlhausen (1934), Kassel (1939) und Eisenach hinzu.

1935 waren 4994 Arbeiter und Angestellte in der Gebr. Thiel Seebach GmbH beschäftigt.

Nach Ende des Krieges wurden die Anlagen und Maschinen demontiert und als Reparationsleistung in die Sowjetunion gebracht. Der Rest der Gebr. Thiel Seebach GmbH wurde dem Land Thüringen übergeben. Die Löschung im Handelsregister erfolgte am 24.07.1948.

Gerätebau GmbH[Bearbeiten]

Am 11.12.1937 wird unter dem Dach der Gebrüder Thiel Seebach GmbH die Gerätebau GmbH gegründet. Ziel der neuen Gesellschaft war die massenhafte Produktion von Kriegsmaterial (Zünder) in Mühlhausen und Kassel. Unter den ca. 4600 Arbeitern und Angestellten der Firma, arbeiteten auch bis zu 1000 Fremd- und Zwangsarbeiter, sowie Häftlinge des KZ-Buchenwald. Es wurde extra ein KZ-Außenlager errichtet.

Das Werk in Kassel wird schon 1940 wieder geschlossen und geht an die Junkers-Werke, Mühlhausen beendet die Zünderproduktion mit dem Einmarsch der amerikanischen Truppen Anfang April 1945. Einige Maschinen wurden abtransportiert und die Gebäude der Gerätebau GmbH vollständig gesprengt.

Gebrüder Thiel GmbH im Ausland [Bearbeiten]

Garantieschein für Thiel Vineta

1908 wird die sogenannte Montagehalle in Wien gegründet. Hier werden Platinen hergestellt und mit Teilen aus Ruhla komplettiert. So konnte man die hohen Einfuhrzölle in Österreich für Taschenuhren vermeiden. Ähnliche Filialen gab es in Paris im polnischen Czenstochau.

Die englische Vertrieb der Ruhlaer Uhrenproduktion hatte bisher die Firma Stahlecker´s Agency übernommen. Da die Thiels mit den Umsätzen, auf den für sie sehr wichtigen englischen Markt, nicht zufrieden waren, gründeten sie 1911 in London die Firma R. Thiel & Co. Ltd.. Gesellschafter waren Dr. Reinhold Thiel und die Gebrüder Thiel GmbH. Da Dr. Reinhold Thiel ab 01.01.1913 die Geschäftsführung in Ruhla übernimmt, leitet Mr. Cooke, er war bisher Handelsvertreter für Thiel-Uhren in England, bis zur Beginn des ersten Weltkrieges die Firma. Nach der Enteignung führt Cooke die Geschäfte auf eigenen Namen weiter. Er war den Thiels gegenüber loyal und so versiegte dieser Vertriebsweg nie ganz.
Nach dem ersten Weltkrieg lief alles weiter über die Firma Cookes. Erst dessen angeschlagene Gesundheit veranlasste die Thiels am 01.06.1927 wieder eine eigene Niederlassung zu gründen, die Thiel Brothers Ltd.. Die Leitung dieser Firma übernahm ein Herr Rauch, ab 1930 Franz Ackenhausen und ab 1938 Carl Gustav Elteste.
1933 war das umsatzstärkste Jahr der Londoner Filiale. Es wurden 700.000 Uhren verkauft. Allein durch die beiden Großkunden (Ingersoll und Services) wurden in der Spitze bis zu 1000 Thiel-Uhren am Tag verkauft.
Mit Ausbruch des zweiten Weltkrieges kam die Firma unter die Leitung eines englischen Regierungskommissars und wurde von der Gebrüder Thiel GmbH 1941 in der Bilanz abgeschrieben.

Am 13.11.1923 wird in der Schweiz (Schaffhausen) die Geteru AG zum Zweck des An- und Verkaufes von Erzeugnissen der Metallindustrie ins Handelsregister eingetragen. Die Firma bestand bis zum 27.11.1936

Auch in den USA gab es in den 20-er Jahren eine Niederlassung, The Thiel Watch Co., New York. Es wurden Uhren u.a. unter der Marke tru-tic vertrieben.

Enteignung[Bearbeiten]

Am 8. April 1945 wird Ruhla von der US-Army besetzt.

Am 10. Mai werden alle Mitarbeiter entlassen.

Am 6. Juli 1945 marschiert die Rote Armee in Ruhla ein.

Auf Grundlage der Polizeiverordnung über die Beschlagnahme des Vermögens ehemaliger Mitglieder der NSDAP vom 06.07. erfolgte am 10.07. 1945 die entsprechende Polizeiverordnung über die Beschlagnahmung der Vermögen der Gebrüder Thiel GmbH Ruhla, der Gebrüder Thiel Seebach GmbH und deren Gesellschafter.

Am 13.07.1945 werden Max Dittus als kaufmännischer und Heinz Thiel als technischer Geschäftsführer kommissarische, vom Bevollmächtigten des Regierungspräsidenten Thüringens, eingesetzt. Franz Wolz wird Treuhänder. Die Arbeit dieser Geschäftsführung beginnt am folgenden Tag um 8 Uhr.

Auf Grundlage des Befehls Nr. 311 des Verwaltungschefs der Sowjetischem Militäradministration für Thüringen vom 18.07.1946 erfolgte die Übertragung der Uhren- und Maschinenfabrik Gebrüder Thiel mit Standorten in Ruhla und Apolda, als Reparationsleistung an die Sowjetische Aktiengesellschaft für Präzisionsmaschinen Awtowelo. Die Übergabe wurde für den 28.07.1946 angeordnet. Der Wert des übergebenen Vermögens wurde auf 12.367.742,55 RM beziffert.

>>> weiter >>>

Der Neustart nach dem Zweiten Weltkrieg [Bearbeiten]

Der Neustart in Thüringen erfolgte unter der Regie der Awtowelo SAG und später als VEB Uhren- und Maschinenfabrik Ruhla.


In der westlichen Besatzungszone erfolgte der Neustart mit Hilfe von Artur Metzke (1890 - 1972) und dessen Fabrik für Messtechnik in Kassel-Niederzwehren. Metzke war mit Susanne Metzke geb. Deußing (1889 - 1971) verheiratet. Sie ist die Enkelin von Christian Thiel, einem der Gründer der Gebrüder Thiel GmbH. So wurde am 09.06.1948 die Uhrenfabrik GmbH gegründet. Gesellschafter waren: Artur Metzke und desse Tochter Dorothea, Paul Liebergeld, Constantin Rößler (Schwiegersohn von Dr. Reinhold Thiel). Dr. Reinhold Thiel selbst und sein Sohn Edwin wirkten zunächst nur im Hintergrund, da sie noch auf ihre Entnazifizierung-Prozesse warteten.
Ab November 1948 hieß die Firma Thiel-Uhrenfabrik GmbH, die Räumlichkeiten in Sand bei Kassel wurden von der Firma Metzke übernommen. Mit Hilfe von Junghans wurde eine Uhrenkapsel- und Weckerfertigung aufgebaut. Reinhold und Edwin Thiel warten nun auch Gesellschafter der jungen Firma.

Am 25.04.1949 übernimmt Dr. Reinhold Thiel von Artur Metzke die Geschäftsührung.

Im Jahr 1950 umfasste das Lieferprogramm Reise-, Stil- und Kleinwecker, eine 13-linige Herrenarmbanduhr und zwei verschiedene Uhrenschutzkapseln. Für die Armbanduhren wurden schweizer Uhren und Rohwerke eingekauft. Die Weckerfertigung wurde eingestellt und eine Kinderspieluhren-Fertigung aufgebaut.

Im Mai 1951 fusionierte die Thiel-Uhrenfabrik GmbH mit den Altgesellschaften der Gebr. Thiel Seebauch GmbH (Göttigen) und der Gebr. Thiel GmbH (Göttingen) zur Gebrüder Thiel GmbH Sand.


1952 wurden mit Hilfe von Junghans wieder Thiel-Universalfräsmaschinen DUPLEX 158 gebaut. Die Fertigung fand in Schramberg statt. Im gleichen Jahr begann der Ausbau der eigene Fabrik in Sand und die Produktion neuer Werkzeugmaschinen.

1955 verkaufte Thiel seine Metallwarensparte und verabschiedete sich damit auch vom seinen Vorhaben wieder Uhren herzustellen.

1972 wird die Gebr. Thiel GmbH an die Firma MAHO Werkzeugmaschinenbau Babel & Co. aus Pfronten verkauft. Ner Name Thiel verschwindet endgültig 1981 (nach 119 Jahren), nachdem die Firma umbenannt wird.

Weiterführende Informationen [Bearbeiten]

Uhrenmodelle [Bearbeiten]

Uhrwerke [Bearbeiten]

Archiv [Bearbeiten]

Literatur [Bearbeiten]

Autoren: Artur Kamp, Klaus Mleinek, Rainer Paust
Herausgeber: Förderverein Uhrentradition Ruhla e.V.
ISBN 978-3-00-037522-4
Bestellformular|
Autor: Friedrich Bauer
Verlag: J.J. Arnd, Verlag Übersee-Post, Leipzig; 1938
1. Auflage (2005): Herausgeber: Förderkreis Lebendiges Uhrenindustriemuseum e.V.; ISBN 3927987913 ISBN 978-3927987913
2. Auflage (2012): Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für Chronometrie (DGC); ISBN 978-3-941539-99-0
  • Moskau-Ruhla-Minsk in unverbrüderlicher Freundschaft verbunden;
    Autor: Harald Korhardt;
    Herausgeber: SED-Parteileitung VEB Uhrenwerke Ruhla; DDR; 1985
  • DDR-Fachzeitschrift: Uhren und Schmuck

Externe Links [Bearbeiten]

Gardé Uhren und Feinmechanik Ruhla GmbH geschichte

Monatsschrift für FEINMECHANIK UND OPTIK[Bearbeiten]

Ausgabe Info/Bild Kommentar
Sept.
1956
Eine der neusten Entwicklungen auf der Leipziger Herbstmesse 1956 wird von der Uhrenfabrik VEB "Klement Gottwald", Ruhla/Thüringen, auf den Markt gebracht mit dem Kaliber 65. Hierbei könnte es sich um die UMF M 65 Ausführung b mit eigener Hemmung handeln.
Feb.
1959
*Fachausschuß Uhrentechnik:
Neu erscheinen die Wecker mit Kaliber UMF M 6B.
Die Fertigung der UMF Modell 2 mit Zentralsekunde im Nebenfluß wurde vom Handel abgelehnt. Statt dessen kommt ein 17-steiniges Werk mit Zentralsekunde im Kraftfluß (Ausstoß im I. Quartal 1959).
Die 0-Serie einer 5-steinigen Armbanduhr (UMF M 9) kommt wegen neuer Investionen verspätet.
M 2c mit indirekter Zentralsekunde wurde auf der LHM 58 vorgestellt

1959 wurde die Weiterentwicklung der M 2 mit indirekter Zentralsekunde vorgestellt
wie ging es weiter?

März

1959

FuO1959 c.jpg
2 - UMF Ref. 616/404 Z RP mit UMF M 6B
3 - UMF Ref. 617/494 B RP mit UMF M 6B
4 - UMF Ref. 618/494 B RP mit UMF M 6B
5 - UMF Ref. 619/404 B RP mit UMF M 6B

UMF Wecker Modell 6B:

quadratische Platine,
neues Gesperr,
Hemmung mit Sicherheitsmesser und -rolle,
längere Weckzeit durch Veränderung der Übersetzung im Räderpaar,
Hammer seperat eingebaut,
Werkträger bajonettverschlußartig auf die vier Werkpfeilerenden aufgesetzt und mit Excenter verriegelt.
Laut Ruhla-Buch wurde UMF M 6 bereits 1953 durch UMF 69 abgelöst. Nach diesen Berichten wurde UMF M 6 1959 durch UMF M 6B ersetzt.

Wann kam dann UMF M 69?

April
1959
FuO1959 b.jpg
  • Auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1959 werden neue Modelle der UMF Start und Chronos gezeigt:

'gelbe' UMF-Start-Modelle

416/4/708 (schwarze Zone)
416/4/712 (schwarzer Ring)
416/4/710 (hell)

'gelbe' UMF-Chronos-Modelle

4404/4/605 (mit Zone)
4404/4/603 (hell)

(FEINMECHANIK UND OPTIK April 1959}

FuO1959 a.jpg



  • Außerdem stellte die UMF die langersehnte Stoppuhr mit Schleppzeiger vor (im I. Quartal 1959 ausgeliefert).

(FEINMECHANIK UND OPTIK April 1959}

Die Stoppuhr-Kaliberbezeichnungen im Watch-Wiki stimmen nicht mit denen im Buch überein!--Holger (Diskussion) 20:46, 18. Okt. 2012 (CEST)




März
1960
FuO1960.jpg

- Zitat: "Der VEB Klement Gottwald, Uhren- und Maschinenfabrik, Ruhla zeigte die neuentwickelte Armbanduhr "Modell 9" (Bild 1 und 2) ...
Das vorhandene Weckersortiment erfuhr durch den Leisetickwecker (Bild 3)(UMF 6E = UMF 69E) eine wertvolle Bereicherung. Das Werk ... stellt eine Weiterentwicklung der bewährten Kaliber 6B und 6C dar.

.
Januar
1963
*Neues UMF-Uhrenmodell entwickelt

"Eine neue nullsteinige Armbanduhr "Modell 24" haben die Mitglieder einer sozialistischen Arbeitsgemeinschaft
der volkseigenen Uhren- und Maschinenfabrik Ruhla (UMF) in der kurzen Zeit von drei Monaten konstruiert und entwickelt. ...
Bereits am 1. April 1963 - das sind einige Monate vor dem ursprünglichen termin - soll die Massenfertigung beginnen. ...
... sorgen dafür, daß noch im Jahr 1962 die Nullserie gefertigt wurde."

Mai
1963
FuO05-1963.jpg
  • Leipziger Frühjahrsmesse

"... brachte interessante Neuerscheinungen. Dazu gehörten u.a. die 15steinige elektrische Herrenarmbanduhr
"electric" vom VEB Klement Gottwald, Uhren- und Maschinenfabrik Ruhla (Thür.)..."




FuO05-1963-2.jpg

"Vom VEB (K) Feinmeschanische Werkstätten Zella-mehlis wurden Küchenuhren (Bild 5) ...
... sowie Kordeluhren (Bild 6) ... ausgestellt. Sämtliche Erzeugnisse sind mit einem neuen
8-Tage-Gehwerk (Bild 7 und 8) mit 2steinigem Gangregler ausgerüstet."





FuO05-1963-1.jpg

"... sollen ... Uhren der Firma Sico mit einem 8-Tage-Gehwerk mit standardisiertem Schwebegang (Typ 9)(Bild 17, 18, und 19)
versehen werden. ..."



--Fuchsgiro Diskussion Beiträge Email 12:46, 21. Dez. 2012 (CET)

September
1963
*Fachausschutzsitzung des FA Uhrentechnik der Kammer der Technik vom 6. und 7 Mai 1963 in Ruhla

"... In der Fertigungstechnologie sind Verbesserungen an den Modelllen 3 und 23.1 vorgesehen. Durch den Einbau temperaturkompensierender Spiralen auch im Reisewecker und den steinlosen Armbanduhren soll die Qualität erhöht werden.
... Eine völlige Neuentwicklung stellt das steinlose Stiftanker-Armbanduhrwerk Modell 23.1 dar, welches wahlweise mit Normalsekunde, Zentralsekunde oder Kalenderangabe gebaut wird. ..."

"Die Damenarmbanduhren Modell 3 sollen im Herbst überarbeitet neu herrauskommen, und am Modell 33 soll eine Sperrklinke nach einem Vorschlag von Herrn Schöbel eingsetzt werden.
... In den Katalogen werden künftig die Uhren neue Verkaufnummern nach dem Lochkartensystem erhalten ..."
"Da die Produktion von geringen Stückzahlen nicht rentabel ist, wurde die Fertigung von Stoppuhren eingestellt."


--Fuchsgiro Diskussion

Beiträge Email 14:00, 21. Dez. 2012 (CET)
23.1/23.2 ist eine Handelsbezeichnung für das Kaliber 24

November
1963
FuO11-1963.jpg
  • Leipziger Herbstmesse
    • UMF Ruhla

"... Bei dem Modell 23.2 (Bild 2) handelt es sich um eine nullsteinige Armbanduhr. Besonders bemerkenswert ist,
daß es durch die konstruktive Auslegung des Datummechanismus möglich wurde, standardisierte Gehäuse für die
Uhren mit und ohne Datum zu benutzen, ..."
Das Modell 39 verkörpert eine 15steinige flache Herrenarmbanduhr mit Schweizer Palettenankerhemmung. ..."



Weckermodelle (Theorie)[Bearbeiten]

Wecker Thiel Modell 6 (runde Platine) = 6A (mit Entstehung 6B ? )
Nachfolger Thiel Modell 6B
Nachfolger/Abart Thiel Modell 6C


60-XX = M6 Hammer hinter dem Werk (Rückwandglockenwecker)
61-XX = M6 Hammer im Werk (frei schwingende Rückwandglocke auf Glockenträger)
62-XX = M69 Hammer im Werk (frei schwingende Rückwandglocke auf Glockenträger)
63-XX = M69 Hammer hinter dem Werk (Rückwandglockenwecker)
64-XX = M69 Hammer über dem Werk (Doppelglockenwecker)
65-XX = M69E Leisetick-Wecker
66-XX = M60 Kampfwecker-Carmen
67-XX = M67

Uhrenhersteller in der DDR[Bearbeiten]

-LHM 1956: Kunsthandwerker Walter Heber/Leipzig - Tischuhr aus Messing und Leder mit Ruhlawerk
--Fuchsgiro Diskussion Beiträge Email 17:04, 18. Okt. 2012 (CEST)


GUB-Modelle/Schachtel Übersicht[Bearbeiten]

Modell Uhr Gehäuse-/
Werknummer
Garantieschein/
hergestellt am/
verkauft am
Schachtel ehem. Preis Sonstiges
Urofa 61 Urofa Herrenarmbanduhr Urofa 61.jpg nein Urofa 61 Schachtel.jpg
GUB 60 GUB Herrenarmbanduhr mit GUB 60.jpg ?
60-38223
Ja
23.03.1953
17.04.1953
GUB Herrenarmbanduhr mit GUB 60 Schachtel.jpg 170 DM VEB Mechanik
Glasshütter Uhrenbetriebe

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