Tissot, Edouard Louis (1896-1977)

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Tissot, Edouard Louis
(siehe auch Tissot)

Präsidium der Zweiten Weltkraftkonferenz in Berlin, 1930 (von rechts nach links): Edouard Tissot, Oskar von Miller und seine Frau, Carl Köttgen

Schweizer Elektrotechniker und Uhrenfabrikant

Edouard Louis Tissot wurde am 26. Juni 1896 in Genf geboren. Er war der Sohn von Elektrotechniker und Bankdirektor Paul-Edouard Tissot. Edouard Louis wurde ausgebildet als Elektrotechnisch Ingenieur und arbeitete ab 1924 für die "Compagnie Suisse-Argentine d'électricité" wo er Direktor wurde. Er wanderte Fur sein beruf aus nach Buenos Aires, Argentinien. Im Jahre 1930 war Edouard Tissot Mitglied von das Präsidium der Zweiten Weltkraftkonferenz in Berlin mit Dr. Ing. Carl Köttgen, Generaldirektor der Siemens-Werke, Vorsitzender der 2. Weltkraftkonferenz, [1] und , Oskar von Miller, Ingenieur, Gründer des Deutschen Museums München. [2]


Nach Paul Tissot unerwartet versterben wurde er gefragt durch Marie Tissot und die Omega Direktion, um die leitung von Tissot auf sich zu nehmen. Er lernnte autodidaktisch das beruf von Uhrmacher, und wurde mitglied der aufsichtsrat der SSIH. Unter sein leitung enstand die Uhrenfertigung von Tissot Uhren in La Chaux-de-Fonds vormals Eigeldinger, Tissot III genannt. Die fabrik in Le Locle wurde erweitert, und die Tissot Kunsstof Uhr wurde entwickelt und im Produktion genommen. Diese "Astrolon" Uhr wurde aber kein Succes. Von 1967 bis 1969 war die Firma beteiligt beim entwikclung von der Uhrenfabrik Industria Nacional de Relojes Suizos SA Inresa in Cuautitlan, in Mexiko.

Edouard Louis Tissot war verheiratet mit Gabrielle Bernoud, aus dieser Ehe wurden 4 Kinder in Argentinien geboren, der einzige Sohn Luc Edouard Tissot wurde sein Vaters Nachfolger.

Edouard Louis Tissot verstarb am 6. November 1977 in La Chaux-de-Fonds, 81 Jahre alt.

Quellen