Bayard - Maison Duverdrey & Bloquel

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Maison Duverdrey et Bloquel. "Bayard".
Bayard Revéils alter Briefkopf
Bayard Wecker mit schwerem Metallgehäuse
Bayard Wecker Werkseite
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Französischer Penduletten- und Weckerhersteller

Die Firma Bayard - Maison Duverdrey & Bloquel wurde am 1. Januar 1896 in Saint-Nicolas d'Aliermont von Albert Villon und seinen Teilhabern Paul Duverdrey (Neffe) und Joseph-Honoré Bloquel gegründet. Der Name Bayard verweist auf die historische Figur des Ritters "ohne Furcht und Tadel".

Albert Villon betrieb zuvor ab 1867 gemeinsam mit Ernest Dessiaux ein Uhrenatelier Villon-Dessiaux, doch 1883 endete diese Zusammenarbeit. Diese Kooperation war aber der erste Schritt in der Firmengeschichte von Bayard. In dieser zeit ist Armand Couaillet bei Villon, Duverdrey & Bloquel tätig und ist ein der beste Krafte.

Als Albert Villon 1902 das Unternehmen verlässt wird der Firmenname in Duverdrey et Bloquel abgeändert. 1911 verstirbt Paul Duverdrey und sein Sohn Robert tritt an dessen Stelle.

Am 2. Dezember 1916 wird das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und firmiert nun als Société des Anciens Etablissements Duverdey et Bloquel. Nach dem Tod von Bloquel wird 1922 Louis Guilbert zu dessen Nachfolger ernannt. 1928 wird der Markenname Bayard eingetragen und damit geschützt.

Während des Zweiten Weltkrieges, am 4. September 1942, werden mehrere Fachkräfte dieses Unternehmens nach Deutschland zwangsdeportiert.

Am 26. September 1947 verstirbt Robert Duverdrey, seine Nachfolge tritt Raphaël-Clément-Arthur Hennion an.

Im Mai 1950 eröffnet "Bayard" in Casablanca, Marokko, eine Niederlassung und im August 1955 erfolgt die Gründung der Firma Famous in Bonnières-sur-Seine für die Herstellung von lizenzierten Uhren der Marke Bayard. Vier Jahren später wird Edmond Forest neuer CEO.

1961 schließt Bayard seinen Betrieb in Marokko und eröffnet ein Atelier in San Sebastian in Spanien. Auch für Famous in Bonnières-sur-Seine kommt neun Jahre nach der Eröffnung im August 1964 das Aus.

Die Marke "Jaeger" in Levallois-Perret Paris, ein teil der Matra Gruppe von Jean-Luc Lagardère (* 1928 , † 2003) erwarb im September 1978 die Aktienmehrheit der "Société des Réveils Bayard". Drei jahren später wurde Edmont Wald von Francis Amyot durch Mesnil Gaillard ersetzt. Im März 1980, nach sieben Monaten wird wieder ein neuer Direktor, Alain Beaud, unter Jaeger's Aufsicht ernannt. Doch am 24. Januar 1984 kam es zur Insolvenz der Firma "Bayard". Am 17. April wurde daraufhin die "Société Nouvelle des Réveils Bayard" gegründet.

Am 16. März 1987 wurde die Gesellschaft Bayard von dem Uhren- und Schmuckunternehmen "Laval" übernommen. Doch bereits zwei Jahren später wurden auf der öffentliche Versteigerung vom 27. Februar bis 2. März 1989 Maschinen und Gerätschaften der Firma verkauft. Bayard würde in 1988 gechlossen. Die Marke Bayard wurde später weitergeführt von die Firma Spiero Horlogerie in Hoerdt bei Straßbourg.


Die Gemeinde Saint Nicolas d’Arliermont trug noch schwer an den Hinterlassenschaften Bayard´s: Das Werksgelände war durch radioaktives Material schwer kontaminiert. Im Oktober 1992 wurde diese Bedrohung festgestellt. Bis Ende 2000 dauerte die Sanierung des Geländes, in April 2013 wurde begonnen, mit dem Abriss der Fabrikhallen.

(diesen Ort anzeigen).

Am 8. April 2007 eröffnette das neu gebaute Uhrenmuseum mit einem Ausstellungsraum zum Thema Bayard.

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