UTI - Utinam

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Inserate UTI-Utinam La Fédération Horlogère Suisse 11. Dezember 1909
Bericht über die Umbenennung im Blatt der FH vom 8. Januar 1942
Uti Inserate mit Tischuhr von Warmink und Swiza Penduletten

Französischer/Schweizer Uhrenhersteller und Uhrenhandel

Der Name Utinam ist lateinisch und bedeutet "So Gott es will".

Geschichte

Die Firma UTI mit der Fabrik Utinam wurde um 1908 von Georges Meyer gegründet. Georges Meyer war vorher tätig als Direktor bei Hector Lévy in Paris welche sein Firma im Jahre 1880 gründete. Hector Levy übernahm das geschäft von Antoine Redier. Schließlich wurde um 1904 die Firma Redier in de Firma C. Grivolas & Cie. integriert. Ein Jahr später wurde diese Firma übernommen von Léon Maxant

1900 - 1945

Nach der Gründung von UTI und der Fabrik Utinam in Besançon wurde das Ladengeschäft von Hector Levy auf dem Pariser Boulevard de Sébastopol 139 als Büro und Verkaufsausstellung für "Etablissements Georges Meyer" Uti und Utinam verwendet. Die Fabrik Utinam befand sich in der Rue des Villas 10, ein zweites Büro war in La Chaux-de-Fonds in der Rue Leopold-Robert 59, vermutlich befand sich hier auch eine kleine Produktionsstätte. UTI war eine der ersten Französischen Uhrenhersteller, die Radium auf ihren Zifferblätter verwendeten. Einen Großteil der Produktion bildeten die Armbanduhren für Damen und Herren.

Um 1918 wurde in Besançon Henri Blum zum Direktor ernannt. Einige Jahren später kam auch sein Bruder Eugène Fernand Blum nach Besançon und fand ein Stelle bei UTI-Utinam. Nach Henri Blum's Versterben im Jahre 1937 wurde Eugène Fernand Blum Direktor.

Im Zweiten Welkrieg wurde die Firma schwer betroffen, die Firma in Paris wurde umbenannt in Etablissements UTI S.A. und wurde Mitglied der "Convention franco-suisse", schlimmer war es in Besançon wo Direktor Eugène Fernand Blum verhaftet wurde und im Konzentrationslager Pithiviers 1942 verstarb.

1945 - 1985

Goldener Manschettenknöpfe, ein Manschettenknopf mit eingebauter Uhr, der andere mit Spiegel, Uti Watch Co., Swiss - Paris, Case No. 35818, circa 1950

Nach dem Krieg wurde Etablissements UTI S.A. in Paris mehr und mehr ein Großhandelsgesellschaft, die Firma Importierte Armbanduhren aus der Schweiz, Kleinuhren von Swiza aber auch Tischuhren von Warmink WUBA aus die Niederlande. Uhren der marke Breitling, Pronto Watch Co. und Glycine wurden mit zusätzlich ebeschriftung UTI verkauft, und unter die name UTI waren Uhren aus Besançon im Programm mit verschiedene markennamen wie BEAUTEX oder Chronométre UTI. Die damaligen Unitam Fabrik war nur noch ein Assemblagebetrieb. Die Das Unternehmen wurde Allein-Importeur von Seiko-Uhren und montierte auch Pulsar-Uhren. CEO von UTI S.A. war Jacques Meyer.

Die Firma UTI bestand bis 1984 und wurde dann wie vorher Yema, Jaz S.A., Japy, Jaeger France, Pétolat Frères & Anguenot, Hour Lavigne, und Framelec mit Cupillard-Rième ind Herma in die Matra Gruppe, Division Uhren eingegliedert. Jacques Meyer wurde dann CEO von der Uhrengruppe Matra. 1987 wurde die Matra-Horlogerie in die Compagnie Générale Horlogère umgewandelt, eine Tochtergesellschaft der japanischen Hattori-Seiko SA. mit Hauptsitz in der 33 avenue de la République in Paris und wieder wurde Jacques Meyer CEO. Meyer spielte eine fragwürdige Rolle im Niedergang der französischen Uhrenindustrie. Er glaubte nicht an eine unabhängige französische Uhrenindustrie, die mit Japanern konkurrieren könnte. Sehr gegen den Wunsch und zur Enttäuschung von Marcel Rième die allle ursprüngliche Familienunternehmen ausgeliefert sah an Seiko.

Utinam

Der Name Utinam wurde seit 1993 wieder verwendet als Uhrenmarke Utinam Besançon von Designer Philippe Lebru welche Armbanduhren und Großuhren im Programm hat. Am 1. Januar 2007 wurde außerdem das Institut Utinam gegründet, wozu auch da Observatorium von Besançon gehört, "Le Laboratoire d’Astrophysique de l’Observatoire de Besançon".

Mehr Abbildungen

Weiterführende Informationen

Externe Links